Erster Bürgermeister Christian Mrosek und Pastoralreferent Johannes Haaf gratulierten jetzt Margarete Tischer zu ihren 98. Geburtstag. Tischer empfing die Gäste in ihrem Zimmer und es wurde schnell deutlich, dass die gebürtige Lettenreutherin noch sehr selbstständig ist. Zwar hat ihr Gehör etwas nachgelassen, aber sie erfreut sich guter Gesundheit und ist an vielem interessiert. "Ich bin froh, dass ich noch so gut beieinander bin", sagte sie. Ihr Geheimrezept ist ganz einfach: "Man darf sich nicht zu viele Gedanken machen, dass macht die Menschen kaputt. Man muss alles so nehmen, wie es kommt."

Früher hatte Margarete Tischer Körbe geflochten und überall geholfen, wo Arbeit anfiel, bei den Bauern und bei Feierlichkeiten. "Damals hat man viel mehr zusammengehalten", erinnert sie sich, und dabei strahlen ihre Augen eine tiefe Zufriedenheit und Freude aus. Wie selbstverständlich erzählt sie, dass sie auch heute noch "ganz stabil" sei.

Auch an ihre Mitbewohner im Awo-Sozialzentrum Redwitz hat sie an diesem Tag gedacht und gibt am Nachmittag eine Torte aus - ganz nach ihrem Motto: "Man muss gut miteinander sein und zusammenhalten." red