Bei angenehmen Temperaturen fanden sich am Feiertag Christi Himmelfahrt unzählige Besucher zum Waldfest am See des Obst- und Gartenbauvereins Reundorf ein, der mit dem Fest auch gleichzeitig sein 30-jähriges Bestehen feierte. Auf dem sehr schönen, am Rande eines Wäldchens gelegenen Gelände vor der Anglerhütte des Angelsportvereins Reundorf, nur wenige Meter vom idyllischen Waldsee mit einem herrlichen Blick auf Kloster Banz entfernt, konnten die Gäste einige angenehme Stunden verbringen.


Ziel am Herrentag

Am Herrentag nutzten deshalb viele Ausflügler ihre Wanderung oder Radtour zu einem Abstecher nach Reundorf. Das Fest leitete der Staffelsteiner Pfarrer Georg Birkel mit einem Feldgottesdienst ein, in dem anlässlich des Jubiläums des Gartenbauvereins Gott als Schöpfer der Erde gepriesen und im Marienmonat Mai ein Loblied auf die Gottesmutter und Schutzpatronin Bayerns gesungen wurde. Selbstverständlich kamen die kulinarischen Genüsse nicht zu kurz. Zum Frühschoppen wurden Weißwürste gereicht, zum Mittagessen konnte man sich mit Salzbauch, Sauerkraut und Klößen stärken, zum Nachmittagskaffee schmeckten die selbst gebackenen Kuchen vorzüglich und als Abendmahlzeit bot sich eine deftige Brotzeit an. Damit es den Kindern nicht langweilig wurde, standen für sie zwei Buden bereit. Sowohl das Luftballonspicken als auch das Werfen mit einem Ball auf eine Dosenpyramide machte den Buben und Mädchen viel Spaß.
Der Nachmittag stand dann ganz im Zeichen des 30-jährigen Bestehens des OGBV Reundorf. Der Verein sei am 28. April 1987 von zahlreichen Gartenbaufreunden aus Reundorf gegründet worden, stellte die Vorsitzende Conny Müller fest. Als Gründungsvorsitzende habe Roswitha Wittmann den Verein zwölf Jahre lang geführt, ehe dann Ingrid Vetten und anschließend Stephan Kerkhoff die Leitung des Vereins übernahmen. Seit 21. Februar 2014 übe sie nun das Amt der Vorsitzenden aus. Der Verein besitze auch mit den Igelkids eine sehr aktive Jugendgruppe, die auch mit einer Pflanzenbörse und einem Bücherflohmarkt auf dem Fest vertreten war. Der Gartenbauverein kümmere sich um die Ortsverschönerung durch Bepflanzungen sowie um das Schmücken des Osterbrunnens, pflege ein gutes Verhältnis zu den anderen Ortsvereinen und beteilige sich auch an den verschiedenen Festen im Dorf.
Die Glückwünsche der Stadt überbrachte anlässlich des Jubiläums mit einem Geschenk die Zweite Bürgermeisterin Sabine Rießner. Die Grüße des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege übermittelte das Ausschussmitglied Maria Will aus Grundfeld. Schließlich bedankte sich Conny Müller bei den 28 Gründungsmitgliedern für ihre Treue sowie die Unterstützung der gemeinnützigen Aufgaben und Ziele des Gartenbauvereins und überreichte ihnen jeweils einen Blumenstock, eine Urkunde und eine Ehrennadel in Silber. Alfred Thieret