Kreis Haßberge — Viele Frauen möchten nach einer Familienphase beruflich neu einsteigen. Oft gestaltet sich der gewünschte Wiedereinstieg aber schwierig, weil es problematisch ist, die Anforderungen von Haushalt, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen. Auf der anderen Seite werden Arbeitskräfte dringend gesucht.
Hier kommt, wie das Landratsamt mitteilt, das "Netzwerk Wiedereinstieg Main-Rhön" ins Spiel. Ziel dieses von der Agen-tur für Arbeit Schweinfurt, den Kreisen Haßberge, Schweinfurt, Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld, der Stadt Schweinfurt sowie weiteren Organisationen gegründeten Netzwerkes ist es, Frauen die Berufsrückkehr zu erleichtern und sie hierbei bedarfsgerecht zu unterstützen. "Das Netzwerk greift mit seiner Arbeit ein für die Zukunft unseres Landkreises bedeutsames Thema auf", stellt Landrat Wilhelm Schneider (CSU) fest. "Auch für die Haßberge ist ein deutlicher Rückgang der Bevölkerung und der verfügbaren Arbeitskräfte prognostiziert. Während in der Vergangenheit häufig die Schaffung von Arbeitsplätzen im Fokus unserer Arbeit stand, wird es künftig vermehrt darum gehen, den Betrieben die notwendigen Arbeitskräfte anbieten zu können", so Schneider.
Ab sofort gibt es unter Telefon 09721/547800 die Möglichkeit, eine unverbindliche Beratung zu erhalten, ohne dass sich die Frauen erst arbeitslos melden müssen. Für den Kreis Haßberge steht Petra Kaiser den ratsuchenden Frauen zur Verfügung. Sie informiert individuell und unverbindlich zu den Chancen auf dem Arbeitsmarkt, zu Qualifizierungsangboten, finanziellen Fördermöglichkeiten sowie über Hilfestellungen bei Fragen rund um die Betreuung von Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen.
Weitere Informationen hierzu gibt es bei der Gleichstellungsstelle im Landratsamt Haßberge, Christine Stühler, unter Telefonnummer 09521/27655. red