Der erste Besitzer des "Ellerbergstübla", der Zimmer-Görch, hatte sich in den sechziger Jahren daran gemacht, in der sagenumwobenen Jungfernhöhle nach einem Goldschatz zu suchen.
Bald wurde er von Archäologen gestoppt, und bei der wissenschaftlichen Grabung wurden Knochen von überwiegend weiblichen Personen gefunden. Die Experten streiten sich seitdem, ob der Ort für kultische Handlungen, sprich Menschenopfer, genutzt wurde oder ob der Hintergrund eine Umbettung von Gräbern aus dem nahe gelegenen Hohenellern war.
Nun steht an der Hauswand der besonders bei Motorradfahrern beliebten Kneipe ein Sarg mit Gerippe, und daneben hängt noch eine Gruselgestalt. "Soll das ein schauriger Gag für die Biker oder Vorbote von Halloween sein?", fragen sich viele, die daran vorbei fahren. jb