Munter geht's weiter im frisch erblühten Kommunalwahlkampf . Die CSU stellt den nächsten Antrag zur Behandlung in einer Stadtratssitzung. Diesmal geht es um Bäume, ganz im Rahmen der aktuellen Klimaschutzdebatte.

Behandelt werden soll das Gesuch nach Auffassung der Antragsteller in den Haushaltsberatungen. Auch das hat schon lange Tradition: Wenn in Herzogenaurach zu Jahresbeginn der Etat beraten wird, dann legen die Fraktionen auch immer mal mehrere Anträge dazu vor.

Konzept erweitern

Im konkreten Fall schwebt der CSU die Erweiterung des Konzepts "1000 Bäume für Herzogenaurach" vor, man wünscht sich in einen "Herzogenauracher Generationenwald". Für diesen Zweck sollen, wie ausgeführt wird, in den Haushalt 2020 und den mittelfristigen Finanzplan Mittel in Höhe von 20 000 Euro eingestellt werden, um das Projekt auch umsetzen zu können. Die Verwaltung soll beauftragt werden, geeignete Flächen in Herzogenaurach, etwa auch zusammen mit der Waldcorporation, zu suchen.

Die Idee des "Herzogenauracher Generationenwalds" ist, dass die Stadt für jedes Herzogenauracher Kind einen Baum pflanzen lässt. Die Kinder können dann mit "ihren Bäumen" aufwachsen, sodass dieses Projekt auch sicherlich pädagogisch wertvoll sein könnte, wie die CSU meint. Gleichzeitig könne man den Baumbestand in den Wäldern erheblich fördern. Denn der Klimawandel erfordere einen Waldumbau. Außerdem sieht die CSU, dass das aktive "1000 Bäume"-Programm der Stadt nicht so voranschreitet, wie man sich dies erhofft habe. bp