"Die Menschen sind es die Zukunft schaffen - mit ihren Fähigkeiten, mit dem Herzen, mit dem Kopf und mit Verstand", so begrüßte CSU-Ortsvorsitzender Detlef Heim die 55 Mitglieder und Stadtratskandidatinnen und Kandidaten im Hotel Kaiser. "Nicht die Wähler sind für uns da, sondern wir sollten für die Wähler da sein und gemeinsam mit ihnen Politik gestalten - das ist unser gesellschaftspolitischer Auftrag", so Heim weiter. Er zeigte sich erfreut, das acht Mitglieder des aktuellen Stadtrats wieder antreten. Sieben Frauen wollen in den Rat. Der Altersdurchschnitt liegt bei 44,5 Jahren. Anschließend stellte Detlef Heim die Kandidatinnen und Kandidaten vor. Die Mitglieder stimmten in der Aufstellungsversammlung über den Listenvorschlag und die Reihenfolge der Kandidaten ohne Gegenstimme zu.

Die CSU-Kandidaten für den neuen Hammelburger Stadtrat sind: Armin Warmuth, Detlef Heim, Gudrun Kleinhenz, Martin Wende, Bernd Hüfner, Patrick Bindrum, Sandra Kaiser, Christian Ohmert, Tobias Knüttel, Birgit Schreiber, Arnold Eiben, Albrecht Leurer, Simon Sitzmann, Dominik Ebert, Kerstin Körber, Ralf Peter, Matthias Ruppert, Bianca Volkert, Stefanie Sitzmann, Andreas Binder, Martin Rügemer, Dr. Doreen Kiesel, Felix Bastian und Reiner Reuß. Ersatzkandidaten sind Markus Schlereth und Ulrike Neder.

Impuls für Gewerbe

Ebenso wurden auch die politischen Themen, die die zukünftige CSU- Fraktion in den Mittelpunkt stellen möchte, aufgezeigt. Konkret ging es dabei um die Schaffung von Impulsen für Gewerbetreibende. "Wenn sich Firmen in Hammelburg ansiedeln wollen, so brauchen sie auch Flächen, auf denen sie sich entfalten können", betonte Wende. Außerdem müssten die angestoßenen Projekte wie etwa das Bürgerhaus oder die Sanierung der Bahnhofstraße nun schnellsten abgeschlossen werden, damit sich die politischen Entscheidungsträger und die Verwaltung auf neue Aufgaben konzentrieren können. "Wir müssen auch wieder die Kultur in unserer Stadt stärken", forderte Martin Wende.

Bürgermeister Armin Warmuth bedankte sich noch einmal für den starken Rückhalt durch die 100-prozentige Zustimmung bei seiner Nominierung. Die Resonanz, die er seitdem erfahre, sei überwältigend und motiviere ihn zusätzlich. "Es macht Freude, Bürgermeister der Stadt Hammelburg zu sein, wir haben in den letzten sechs Jahren ganz viel bewirken und gestalten können, kräftig investiert, zahlreiche Projekte auf den Weg gebracht, hohe Fördermittel generiert und dennoch unserer Finanzen deutlichst konsolidiert." Die Stadt Hammelburg stehe finanziell so gut da, wie nie, erklärte er weiter. Dies sei natürlich nicht allein sein Verdienst, so Warmuth, es seien auch die Rahmenbedingungen, die optimal genutzt wurden. Möglich war das durch das gute Miteinander im Stadtrat. Notwendig für ihn selbst sei aber vor allem sein Team. Er sei froh, dass er sich immer auf eine starke Mannschaft der CSU-Fraktion verlassen konnte und auch der Freien Wählerschaft.

Ortsvorsitzender Detlef Heim und Bürgermeister Warmuth dankten besonders Elisabeth Wende für ihr langjähriges, engagiertes Wirken und zollten ihr Respekt für ihre persönliche Entscheidung, bei der Kommunalwahl nicht mehr anzutreten, um Jüngeren Platz zu machen. Stolz zeigte sich Warmuth, dass er erneut ein starkes, ausgewogenes Team anführen dürfe. red