Am Donnerstag nominierte der CSU-Ortsverband seine Gemeinderatskandidaten. CSU-Ortsvorsitzender Gerhard Zösch und Ute Lutz ließen die letzten sechs Jahre Revue passieren und stellten fest, dass die CSU/FSW-Gemeinderatsfraktion mit acht von 16 Sitzen im Gemeinderat große Verantwortung trägt. In den Ausschüssen ist man mit drei von fünf Mitgliedern vertreten. Von 1996 bis 2002, also sechs Jahre, war Gerhard Zösch Dritter Bürgermeister; seit 2002, also fast 18 Jahre, ist Zösch Zweiter Bürgermeister. Ute Lutz und Gerhard Zösch sind stolz darauf, dass die CSU/FSW-Fraktion ihre Wahlversprechen erfüllte: Das Sander Rathaus ist barrierefrei, auch ein behindertengerechtes WC wurde eingebaut. Die Bürgermedaille würdigt das Ehrenamt. Im Kampf gegen weiteren Kiesausbau hat die CSU/FSW-Fraktion erreicht, dass keine eigenen Grundstücke und Gemeindewege verkauft werden. Mit dem Ausscheiden von Klaus Ullrich verlor die Fraktion einen erfahrenen Gemeinderat. Die Lücke schloss Thomas Mahr mit seinem Fachwissen als Verwaltungsangestellter. Bitter ist, dass Thomas Mahr, Robert Wagner und Antonie Bergmann nicht mehr kandidieren.

Dass die Gemeinderatskandidaten voller Tatendrang sind, zeigten die Vorbesprechungen, wo wichtige Themen durchdacht wurden: Umweltschutz, erneuerbare Energien, Blühwiesen, Ressourcen im Gemeindegebiet, Bauland, Familienpolitik. Erneut gab es den Beschluss der CSU und der Freien Sander Wähler, mit einer gemeinsamen Liste anzutreten. Gerhard Zösch betonte, es sei gelungen, eine junge und dynamische Liste zu präsentieren. Das Durchschnittsalter liegt bei 43 Jahren.

Die Liste: 1. Gerhard Zösch, 2. Andrea Rippstein, 3. Julian Müller, 4. Ute Lutz, 5. Patrik Kevin Mahr, 6. Elisabeth Goger, 7. Sebastian Gocker, 8. Edeltraud Schnapp, 9. Rainer Mahr, 10. Johannes Kümmel, 11. Sebastian Baum, 12. Thomas Kluczniak, 13. Jürgen Stumpf, 14. Doris Kümmel, 15. Oliver Gottschalk, 16. Stefan Müller; Ersatzleute sind Frank Mahr, René Mühlfelder und Florian Zösch. Die Bewerber für die Kreistagsliste sind auf Platz 20 Elisabeth Goger, auf Platz 21 Gerhard Zösch und auf dem 50. Platz steht Andrea Rippstein. Bei den Kandidaten der Jungen Liste steht Julian Müller auf Platz 1, Sebastian Gocker auf Platz 20 und Johannes Kümmel auf Platz 59. red