Die Arbeit des derzeit 28 Personen starken CSU-Ortsverbands Untersiemau soll aktiviert und mit neuen Ideen erfüllt werden, regte Vorsitzender Uwe Wenzel bei der Hauptversammlung in Meschenbach an. Und Kreisvorsitzender Martin Mittag gab ihm recht: "Nur wenn Basis und Leute zufrieden sind, haben wir unsere Arbeit richtig gemacht; sind wir auf dem richtigen Weg." Die Versammlung war sich einig, dass man auf die Leute zugehen und ins Gespräch kommen müsse. Man wolle sich mehr bei Vereinsveranstaltungen und Feiern sehen lassen. Eine Mitgliederbefragung laufe bereits: "Was wollt ihr von der CSU?" Den Bürgern müsse gezeigt werden, was gehe in der Union. Vor allem sollten mehr offene Veranstaltungen und Zusammenkünfte mit Familiencharakter angeboten werden. Dazu könnten beispielsweise auch eine Familienwanderung oder ein Neujahrsempfang gehören.


Wenzel: Rosenbauer tut viel

Der Vorsitzende lobte, dass in der Amtszeit Rolf Rosenbauers schon vieles angepackt und auch umgesetzt worden sei. Damit leitete er zum Bericht des Bürgermeisters über, der über die Arbeit im Gemeinderat informierte. Dabei merkte Rosenbauer an, dass die Bürger noch viel besser informiert wären, wenn sich der eine oder die andere dazu aufraffen könnten, die Gemeinderatssitzungen zu besuchen. Er berichtete vom größten Haushalt in der Geschichte der Gemeinde, stellte den steten Zulauf zu den angebotenen Baugebieten heraus und kündigte ein neues Gewerbegebiet an.
Die Nachfrage nach Bauplätzen ziehe natürlich den Bedarf an Krippenplätzen und später Regelkindergartenplätze nach sich. Dem dann der Bedarf in der Schule folgen würde. "Es kommt einiges auf die Gemeinde zu", stellte Rosenbauer fest. Daher sei es wichtig, ein notwendiges Gesamtkonzept zu erstellen. Derzeit würden die 50 bis 60 Jahre alten Wasserleitungen Straße für Straße auf Vordermann gebracht, und voraussichtlich werde 2017 die Durchgangsstraße der Hauptgemeinde in Angriff genommen.
Martin Mittag gab einiges vom Kreistag preis. Er stellte fest, dass derzeit dort wenig geschehe. Doch die Verwaltung funktioniere dafür umso besser. Als größter Ausgabenblock komme in nächster Zeit der Straßenbau auf den Kreis zu. Die Kreis-Fraktion der CSU bereite sich so langsam auf die Thematik der Wahlen in den nächsten vier Jahren vor. Dabei mache man sich große Gedanken über die AfD, die mit der Angst der Menschen spiele. "Daher sind wir gefordert, den Menschen eine Alternative anzubieten", gab sich Mittag kämpferisch. Der Kreisvorsitzende mahnte eine bessere Zusammenarbeit unter den Ortsverbänden an. "Denn wir brauchen deren Unterstützung, um als Team auftreten zu können. Ohne Ortsverbände sind wir nichts", stellte er fest. Die Harmonie unter den sechs CSU-Bürgermeistern im Landkreis funktioniere bereits sehr gut. "Es wäre schön, wenn wir bei den nächsten Kommunalwahlen noch zwei Kollegen dazubekommen könnten", sagte Mittag und dankte für "ein tolles erstes Jahr als Kreisvorsitzender". Karbach