von unserem Mitarbeiter Klaus-Peter Wulf

Kulmbach — Der CSU-Stadtverband Kulmbach hat am Mittwochabend mit dem Meinungsaustausch und der offenen Diskussion mit der Bundestagsabgeordneten Emmi Zeulner in der "Alten Feuerwehrwache" ein neues Format der politischen Arbeit gestartet. Der stellvertretende Vorsitzende Wolfram Brehm sagte, dass solche Abende mit den Mitgliedern und Freunden der CSU Kulmbach in den nächsten Monaten mit weiteren Abgeordneten im direkten Gespräch fortgesetzt werden sollen. Mit dem Kommen von mehr als 30 Personen aus allen Altersgruppen fand bereits der erste Meinungsaustausch eine gute Resonanz.

Streitthema Umgehungsstraßen

Zum Hauptpunkt des Abends kristallisierte sich nach mehreren Wortmeldungen ein schnelles Erreichen des Finanzierungsbeschlusses und des Spatenstiches für den Bau der Ortsumgehungen der B 289 Untersteinach und Kauerndorf heraus. Den Anstoß gab Marion Resch-Heckel von der Regierung von Oberfranken und ihre Frage an MdB Emmi Zeulner: Wie sehen Sie die Chancen für die Ortsumfahrungen der Bundestraßen Untersteinach-Kulmbach-Ost sowie Zeyern, dass Ihre Bemühungen in den nächsten Monaten zum Erfolg führen?
Ansonsten werde ein weiterer Stau an Bundesstraßenbauten hinzukommen. Ihre Behörde ist frustriert, denn woanders ist die Wirtschaftlichkeit kein Thema. Sie vertrat: "Wir müssen ins neue Investitionsprogramm des Bundes und es muss für Oberfranken was herausspringen."
"Ich habe zusammen mit anderen alles strategisch Wichtige getan. Wir brauchen jetzt den Finanzierungsbeschluss. Um diesen zu erreichen, müssen und sollten wir dies mit gebündelten Kräften nochmals unterstützen. Ich werde mich darum kümmern", betonte die Bundestagsabgeordnete.
Rudolf Zuber betonte, dass das Klinikum Kulmbach große Qualität hat, es aber mit dem neuen erforderlichen Parkhaus nicht weitergeht. Wolfram Brehm bedauerte zu dieser Thematik ebenso, dass sich gerichtlich seit einem Jahr nichts bewegt.
MdB Emmi Zeulner führte zum Klinikum aus, dass weitere Investitionen im zweistelligen Millionenbereich anstehen. "Wir können sehr froh sein, dass Sie, Emmi Zeulner in den Bundestag gekommen sind. Die Menschen hier in der Region schätzen Sie sehr, auch der politische Gegner", sagte Hans-Dieter Ernst. Auch wählten gerade die Frauen die CSU, weil die Partei für die Familien einsteht.
Aktuelles Thema ist und bleibt ja auch die Zukunft Griechenlands. Die Bundestagsabgeordnete sagte dazu, dass das Land Wirtschaftsethik entwickeln muss und die Unternehmen, ob klein oder groß, Steuern zahlen, was sie nie taten. Es wird nach den Worten Emmi Zeulners kein weiteres Rettungspaket mehr geben, denn sie sei verantwortlich für die deutschen Steuerzahler. Zu den "großen Baustellen" wie die Stromtrassen forderte Wolfram Brehm die SPD auf , sich zu bewegen.

Von Athen bis Untersteinach

In seinem Schlusswort sagte der stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende Frank Wilzok, dass der Abend gezeigt habe, wie die CSU diskutieren will. Ein breites Themenfeld - von Athen bis Untersteinach - wurde angesprochen. Er dankte dem stellvertretenden Stadtverbandsvorsitzenden Wolfram Brehm für die Idee und freute sich auf weitere Abende in diesem Jahr. MdB Emmi Zeulner bescheinigte er, dass sie für ihren ganzen Wahlkreis und Oberfranken kämpfe.