Bamberg — Aktuell muss von einer sehr starken Verbreitung der Droge Crystal Meth in verschiedenen Bevölkerungsgruppen ausgegangen werden. Darauf weist die Referentin für Suchtkrankenhilfe beim Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg, Elisabeth Nüßlein, hin. Besonders die Bundesländer Bayern, Sachsen und Thüringen seien stark betroffen, gerade im Grenzgebiet zu Tschechien. Die synthetisch hergestellte Substanz stimuliere Geist und Körper, sodass die Konsumenten Grundbedürfnisse wie Schlafen, Hunger, Durst, aber auch Empfindungen wie Schmerzen unterdrücken. Langfristige Folgen regelmäßigen Crystal-Konsums seien starke körperliche und psychische Schäden. "Daher stellt die Droge eine besondere Herausforderung für die Einrichtungen der Suchtkrankenhilfe dar."
Dies war für die Caritas in Bayern der Anlass, eine Handreichung für die Mitarbeiter in den Suchtberatungsstellen herauszugeben.