In den gestrigen Beratungen der Ministerpräsidenten der Länder und Bundeskanzlerin Angela Merkel hat man sich auf ein prinzipielles Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31. August 2020 geeinigt, um hierdurch die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen. In der Erklärung der bayerischen Staatsregierung von Donnerstag, 12.30 Uhr, wird das nochmals bestätigt. Nach aktuellem Kenntnisstand hat das auch für Veranstaltungen der Stadt Herzogenaurach in den kommenden Wochen Auswirkungen.

Folgende Veranstaltungen der Stadt Herzogenaurach fallen in den genannten Zeitraum:

? Aufsteigen - die Herzogenauracher Fahrradmesse (9. Mai), ? Open-Air-Kino am Kirchenplatz (28. Mai - 6. Juni), ? Altstadtfest (12. - 14. Juni), ? Sommerkirchweih (3. - 12. Juli), ? Mittelalterfest (25./26. Juli), ? Theatersommer (7./8. August).

Nachdem bisher Veranstaltungen ab 1000 Besuchern als Großveranstaltungen galten, sei mit großer Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass das Altstadtfest, die Sommerkirchweih und das Mittelalterfest in diesem Jahr bis Ende August nicht stattfinden können, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Herzogenaurach. "Wir werden dies in den nächsten Tagen endgültig abstimmen", sagt Bürgermeister German Hacker.

Darüber hinaus prüfe die Stadtverwaltung drei Ansätze bzw. Szenarien für alle Veranstaltungen: Er wird gecheckt, ob die Veranstaltung im laufenden Jahr "nach hinten" verschoben werden könne oder für 2020 abgesagt werden müsse; ferner überlegt die Stadtverwaltung, ob Veranstaltungen in abgewandelter Form zulässig wären und so in "alternativen Formaten" durchgeführt werden könnten. Die Prüfung der Szenarien erfolge in Rücksprache mit Partnern und Ausstellern. "Sobald die notwendige Klarheit besteht, werden wir Sie erneut über den jeweils aktuellen Stand zu den Veranstaltungen informieren", teilt Hacker weiter mit. red