Das Jubiläum "100 Jahre Coburg in Bayern" hat erneut unter Corona zu leiden: Schon im Frühjahr hatte die Historische Gesellschaft die Vortragsreihe absagen müssen. Nun ist der erste Nachholtermin gestrichen: Am heutigen Dienstag hätte Martin Ott im Kongresshaus Rosengarten darüber sprechen sollen, wie die Coburger die Erinnerung an die Volksabstimmung 1919 bewahrt haben.

Gert Melville, Vorsitzender der Historischen Gesellschaft, und Michael Selzer, Koordinator des Jubiläumsjahres im städtischen Eigenbetrieb Coburg Marketing, betonten, dass aufgeschoben nicht aufgehoben sei. Die Vortragsreihe soll weitergeführt werden. Planmäßig erscheinen wird jedoch der neue Band der Schriftenreihe der Historischen Gesellschaft, der sich mit dem Jubiliäum befasst. Neben den Vorträgen sind dort weitere Aufsätze zum Thema "Anschluss Coburgs an Bayern" zu finden. Spätestens Anfang Dezember soll der Band in den Buchhandlungen liegen.

Ob der letzte Vortrag der Reihe am 24. November wie geplant stattfinden kann, entscheiden die Veranstalter kurzfristig. red