Auch wenn der Tanzsport beim "Coburger Mohr" im Mittelpunkt steht, gehören die "tollen Tage" mit Weiberfasching, Gaudiwurm und Rosenmontagsbesuchen genauso fest in den Kalender der Tanzsportgarde wie der alte alemannische Brauch des Geldbeutelwaschens am Aschermittwoch. Oberbürgermeister Norbert Tessmer (SPD) hatte vorausschauend für ausreichend Wasser im Brunnen des Coburger Rathauses gesorgt. Schließlich dient das Geldbeutelwaschen laut Überlieferung nicht nur dazu, die Fastnachter von den eventuell begangenen sieben Todsünden reinzuwaschen, sondern es soll auch wieder Geld in deren leeren Beutel spülen.
Für die meisten Narrenzünfte bedeutet dieser Brauch den Abschluss der laufenden Session, für die Aktiven und das Komitee des "Coburger Mohr" wird es nun Ende Februar bei den Süddeutschen Meisterschaften in Würzburg ernst, gilt es hier, das Ticket für die Deutsche Meisterschaft zu lösen. red