Die Drogenfahnder der Coburger Kriminalpolizei schlugen am Montagnachmittag im Coburger Stadtgebiet zu. Zuvor hatten sie umfangreich ermittelt und schon länger einen 23-Jährigen aus dem Landkreis Coburg im Visier. Gegen ihn hatte sich der Verdacht erhärtet, mit Betäubungsmitteln zu handeln, berichtet das Polizeipräsidium Oberfranken.

Und so hefteten sich die Drogenfahnder am Montag an die Fersen des Verdächtigen - natürlich, ohne dass dieser das bemerkte - und beobachten ihn dabei, wie er in der Coburger Innenstadt einen Rucksack an einen 20-jährigen Coburger übergab. Dann ging es Schlag auf Schlag: Die Kriminalbeamten griffen mit Unterstützung der Operativen Ergänzungsdienste Coburg zu und nahmen die beiden Männer sowie einen 22-Jährigen, der sich ebenfalls im Fahrzeug des Drogenhändlers befand, vorläufig fest. Die Männer hatten über 100 Gramm Marihuana bei sich, das sichergestellt wurde. In der Jackentasche des 23-Jährigen fanden sie zudem ein Reizstoffsprühgerät.

Im weiteren Verlauf durchsuchten die Polizisten noch das Fahrzeug sowie die Wohnungen der drei Tatverdächtigen. Hierbei stellten sie Bargeld und weiteres Marihuana im mittleren zweistelligen Grammbereich sicher.

Alle drei jungen Männer müssen sich nun wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz verantworten. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Coburg dauern hierzu an. red