Angesichts der steigenden Bedeutung der Wasserstoffstofftechnologie wächst der Bedarf an entsprechenden Ausbildungsinhalten in Mint-Ausbildungsberufen ( Mathematik , Informatik, Naturwissenschaften, Technik) wie Elektronikerin oder Kfz-Mechatroniker. Eine fundamentale Grundlagenausbildung zur Wasserstofftechnologie ist bislang noch nicht in den bundesweiten Lehrplänen abgebildet, heißt es in einer Pressemitteilung der Staatlichen Berufsbildenden Schule Sonneberg (SBBS).

Um die Wasserstofftechnologien in die landes- beziehungsweise bundesweiten Lehrpläne zu integrieren, müssten sogenannte Lehrmodule erstellt werden. In enger Zusammenarbeit haben die SBBS, das Hyson-Institut für Angewandte Wasserstoffforschung Sonneberg , das Unternehmen Kyocera AVX aus Föritztal und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Südthüringen ein Grundlagenmodul Wasserstofftechnik entwickelt, dass nun zum ersten Mal an Auszubildende vermittelt wird. In der „Sommerakademie Wasserstoff“ erlangen zehn Auszubildende, die sich im dritten Lehrjahr ihrer Ausbildung zum Elektroniker, zur Kfz-Mechatronikerin oder zum Mechatroniker befinden, Basiskenntnisse. Das erstmalige Bildungsangebot umfasst die Vermittlung theoretischer Grundlagen zur Wasserstofftechnologie in insgesamt 40 Unterrichtsstunden sowie 15 Experimente mit modernsten Unterrichtsmitteln. Nach einem Test am Ende der Sommerakademie erhalten die Azubis eine IHK-Teilnahmebescheinigung. red