Kommunen verfügen über eigene Flächen, haben einen direkten Draht zu ihren Bürgern und ein sehr starkes Netzwerk. Dieser Dreiklang macht Kommunen zur idealen Handlungsebene beim Schutz der Arten- und Lebensraumvielfalt, heißt es in einer Pressemitteilung der LBV-Geschäftsstelle. Städte und Gemeinden haben allerdings auch eine breite Palette an Pflichtaufgaben zu erfüllen – der Einsatz für die Biodiversität gehört bislang (leider) nicht dazu. Warum Kommunen sich trotzdem engagieren sollten, wie das im kommunalen Alltag gelingen kann und welche Maßnahmen angepackt werden können, wird am Dienstag, 26. April, ein Vortrag von Florian Lang vermitteln. Zwischen 2018 und 2021 betreute Lang das kommunale Biodiversitätsmodellprojekt „Marktplatz der biologischen Vielfalt “, heute berät er freiberuflich kommunale Akteure, die sich für den Schutz der heimischen Pflanzen- und Tierwelt einsetzen. Der Vortrag findet im Rahmen der LBV-Monatsversammlung im Gasthaus Kaiser, Neustadter Straße 24, in Dörfles-Esbach statt, beginnt um 19.30 Uhr und ist kostenlos. Die Veranstaltung wird in Präsenz (empfohlen wird das Tragen einer Maske) und gleichzeitig digital angeboten: Der Zugangslink lautethttps://t1p.de/naturschutzonline. red