Auch wenn es dann nicht zum Sieg gereicht habe, so sei die Nominierung per se schon eine große Ehre für Heunec: denn nur jedes 1000. Unternehmen in Deutschland schaffe es auf die Nominierungsliste des 1994 von der Oskar-Patzelt-Stiftung ins Leben gerufenen Preises, heißt es in einer Pressemitteilung von Heunec. „Wir sind sehr stolz auf die Nominierung!“, äußert sich Josephine Dransfeld, Geschäftsführerin von Heunec, in der Mitteilung.

Dieses Jahr stand der Große Preis des Mittelstandes ganz im Zeichen des Aufschwungs und der Bewegung: „Zu neuen Horizonten“ hieß das Motto des Wirtschaftspreises, der in Würzburg zum insgesamt 28. Mal an herausragende, mittelständische Unternehmen vergeben wurde. Geehrt wurden Preisträger aus sechs Wettbewerbsregionen: Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Sachsen, Thüringen und Berlin/Brandenburg. In Bayern waren rund 900 Unternehmen nominiert, aus ihnen wurden neun Finalisten und drei Preisträger gekürt. Dieses Jahr war unter den Nominierten und somit automatisch Mitglied im „Netzwerk der Besten“ der Spielwarenhersteller Heunec aus Neustadt.

„Für diese Auszeichnung überhaupt in Erwägung gezogen zu werden, ist schon eine große Ehre. Und auch Bestätigung unserer Firmenphilosophie und Ansporn, unsere Ziele weiterhin konsequent zu verfolgen und auszubauen. Wir gratulieren allen Teilnehmenden und natürlich besonders den Siegern“, sagt Dransfeld.

Unternehmen als Ganzes

Als einziger Wirtschaftspreis Deutschlands betrachte der „Große Preis des Mittelstandes“ nicht nur Zahlen, Innovationen oder Arbeitsplätze, sondern das Unternehmen als Ganzes und inklusive seiner komplexen Rolle in der Gesellschaft. Zu dem Wettbewerb könne man sich nicht selbst anmelden, sondern müsse über unabhängige Dritte, wie Kommunen, Verbände, Institutionen oder Firmen, nominiert werden, heißt es weiter. Die Nominierten zählten automatisch zum „Netzwerk der Besten“, das aktuell rund 20.000 mittelständische Unternehmen aus Deutschland umfasse – also alle, die seit 1994 bis heute für den Preis nominiert waren.

„Der Mittelstand ist und bleibt ein Garant für Stabilität und Vertrauen in Deutschland“, sagte Wolfgang Schäuble , ehemaliger Bundesminister der Finanzen, bei der Preisvergabe und gratulierte den Nominierten und den Gewinnern. Albrecht Gerber , ehemaliger Wirtschafts- und Energieminister von Brandenburg, bezeichnete den „Großen Preis des Mittelstandes“ als „Aushängeschild für die angesehene Marke „Made in Germany“.“ Und Barbara Stamm , Präsidentin des Bayerischen Landtages a.D., lobte: „Wer hier nominiert wurde, hat allein durch diese Auswahl bereits eine Auszeichnung erster Güte erfahren.“

Das Familienunternehmen aus Neustadt bei Coburg , Bayern, produziert seit den 50er Jahren hochwertige Plüschspielwaren. Jährlich werden nach eigenen Angaben 2,5 bis drei Millionen Plüschtiere hergestellt. red