Früh am Morgen oder spät am Abend ist auch bei Hitze gut spazieren. Wer dabei sogar noch etwas lernen möchte, ist auf dem Baumlehrpfad bei Fürth am Berg genau richtig.

Der besteht in diesem Sommer seit zwölf Jahren. In einer konzertierten Aktion des Kreisverbandes Coburg für Gartenbau und Landespflege und seiner Gartenbauvereine wurde der Lehrpfad nach der Lindenzeile in Seßlach als zweite „Allee“ des Kreisverbandes vor über einem Jahrzehnt gepflanzt.

25 Baumarten erkennen

25 unterschiedliche Baumarten sind schon zu teils stattlichen Bäumen herangewachsen. Spaziergänger, die von Fürth am Berg den Plestener Weg hinauflaufen, könnten anhand der guten Beschilderung, die jeweils vor den jeweiligen Baumarten angebracht ist, ihr Wissen testen. Auch Wolfgang Zarske, Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins Fürth am Berg , prüft gerne selbst öfter seine Baumkenntnisse, wenn er an Ahorn, Esche, Buche, Hainbuche, Kastanie, Wildkirsche und Co. vorbeiläuft.

Führungen für Gartenfreunde

Marina Zarske und ihre Tochter Steffi, beide Ansprechpartner für die Jugendarbeit im Kreisverband Coburg für Gartenbau und Landespflege, führen oft Kinder- und Jugendgruppen hoch zum Lehrpfad und bringen den jungen Garten- und Naturfreunden Basiswissen rund um die heimischen Baumarten bei.

Auch wenn immer wieder mal Arbeiten wie neue Beschilderungen, Stammschutz oder Gießaktionen bei extremer Trockenheit notwendig werden, sind die Fürther Gartenfreunde dennoch sehr stolz auf ihre Bäume. Der idyllische Pfad mit Blick auf den Thüringer Wald, das Neustadter Becken und die ehemalige innerdeutsche Grenze wurde mittlerweile auch offiziell in das regionale Wanderwegenetz mit aufgenommen. TN