Das Familienwaldprojekt wurde im Jahr 2011 von der Stadt Neustadt ins Leben gerufen. Der Grundstein wurde in der Knochswustung in der Nähe des Paarhosenteichs gelegt. Auf diesem Gelände wurden innerhalb von fünf Jahren 170 Bäume gepflanzt. Das teilt der Bauhof der Stadt Neustadt mit.

Zu verschiedensten Anlässen hätten die Bürger und Bürgerinnen einen Grund gefunden, egal ob freudig oder andächtig, einen Baum im Familienwald zu pflanzen. Aufgrund der großen Resonanz wurde laut Mitteilung 2016 eine zweite Fläche für den Familienwald geschaffen. Diese Fläche befindet sich zwischen Neustadt und Wildenheid gegenüber dem Rottenbachteich und erstreckt sich über zwei Hektar.

Bis dato haben schon 126 Bäume ihre Wurzeln in dieses Grundstück schlagen können und jetzt kommen noch einmal elf Bäume hinzu. Am Tag für die Pflanzung Anfang November übernahm als Schirmherr Bürgermeister Martin Stingl.

Wegen der langen, trockenen Sommer der vergangenen Jahre sei man zum Wohle der Bäume dazu übergegangen, nur noch Pflanztermine im Herbst stattfinden zu lassen. Angepasst an die vorhandene Bodenbeschaffenheit, an die Wasserverhältnisse im Untergrund und an die klimatischen Unterschiede hätten die Baumexperten der Stadt Neustadt verschiedene neue Baumsorten , die diese Bedingungen bevorzugen, ausgewählt. Dazu zählten unter anderem Roterle, Trauerweide, Feldulme, Traubenkirsche, Sumpfeiche, Tulpenbaum und Flatterulme.

Bei der Stadt Neustadt freut man sich über die elf neuen Bäume. Denn sie seien ein Geschenk für die heimische Natur und Umwelt. Sie böten vielen Säugetieren, Vögeln und Insekten Nahrung und Lebensraum und bänden über ihre Lebenszeit hinweg auch noch CO2 und wandelten es in lebenswichtigen Sauerstoff um. red