Die Bundesregierung will, dass Städte und Gemeinden insgesamt 1000 neue Trinkwasserbrunnen aufstellen. Coburg kann hier als Vorbild dienen, denn von den bundesweit etwa 1300 öffentlichen Trinkwasserbrunnen steht jeder 100. in Coburg , heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Coburg .

Alleine in der Altstadt betreibt die SÜC mehrere historische Trinkwasserbrunnen. Neben frischem Trinkwasser bringen sie durch ihre große Wasseroberfläche auch Verdunstungskühle in die Innenstadt. Außerdem gibt es weitere kleine Trinkwasserbrunnen, wie den Sturmsbrunnen in der Ketschengasse, den Gurken-Alex oder den Brunnen in der Anna-B.-Eckstein-Anlage. Der neuste ist der Trinkwasserspender am Theaterplatz.

In einigen Stadtteilen hat die SÜC ebenfalls Trinkwasserbrunnen angeschlossen, zum Beispiel am Wasserwerk in Cortendorf und im Rückert-Park in Neuses. Auch der Spindlerbrunnen in Creidlitz oder der Scheuerfelder Dorfbrunnen führen Trinkwasser .

Damit die Wasserqualität jederzeit gewährleistet ist, werden die Brunnen vor Inbetriebnahme jedes Jahr gewartet. Zusätzlich wird das Wasser regelmäßig kontrolliert.

Ende September ist Ende

Normalerweise werden die Brunnen Ende November winterfest gemacht. In diesem Jahr plant die SÜC, die Brunnen schon Ende September abzustellen. Dies ist Teil des Energieeinsparprogramms der Stadt.

Alle 14 Trinkwasserbrunnen in Coburg sind entsprechend ausgeschildert. Die SÜC versorgt außerdem noch drei weitere Trinkwasserbrunnen im Landkreis Coburg . Außerdem wurden im Rahmen des Projekts „sChools Water“ in vielen Coburger Schulen Trinkwasserspender aufgestellt. red