Mit vier Teilnehmern aus Coburg war der Leichtathletik-Kreis bei den bayerischen Marathonmeisterschaften in Ebermannstadt vertreten. Heraus kamen eine Gold-, zwei Silber- und eine Bronzemedaille.
Adissu Tulu Wodajo war als Titelverteidiger auch in diesem Jahr wieder einer der Favoriten auf den Gesamtsieg beim 18. Fränkische Schweiz Marathon. Vom Start weg wurde ein hohes Tempo gelaufen, aber nicht Addisu lag in Führung, sondern Fateh El Houssaine. Doch der Marrokaner musste dem hohen Anfangstempo Tribut zollen und am Ende sogar das Rennen vorzeitig beenden. Auch Addisu Tulu Wodajo erwischte nicht seinen besten Tag, bekam es auf den letzen Kilometern auf Rang zwei liegend mit starken Krämpfen zu tun und musste noch den Erlangener Markus-Kristan Siegler vorbei ziehen lassen. Dennoch wurde der Coburger in 2:37:51 Stunden Dritter.
Der Sieg ging an Getachew Endisu Etana von der LAC Quelle Fürth in 2:27:59 Stunden. In der Mannschaftswertung war der TV 1848 Coburg ebenfalls Titelverteidiger. Da Timo Gieck verreist war, bildeten Addisu Tulu Wodajo, Martin Militzke und Alexander Bauer das Trio, welches den Erfolg von 2016 wiederholen sollte. Martin Militzke musste unterwegs, ebenfalls von Krämpfen geplagt, sein Tempo deutlich reduzieren und blieb mit 2:48:57 Stunden unter seinen Möglichkeiten. Alexander Bauer kam nach 2:59:55 Stunden ins Ziel. Zusammen gewannen die Coburger vor der LG Bamberg und der LG Erlangen den Titel und sind ein weiteres Jahr Bayerischer Meister im Marathon.
Alexander Bauer lief in der M40 aufs Podest und wurde Zweiter. Den Titel der Senioren erlief sich Christian Bareiß in 2:57:32 Stunden. Ebenfalls über Silber freute sich Christine Schrenker in der Altersklasse W50. Nur drei Wochen nach ihrem erfolgreichen Finish bei der Triathlon Langdistanz in Regensburg kam sie nach genau 4:00:23 Stunden im Ziel an. Matthias Grell lief außerhalb der Wertung der bayerischen Meisterschaft und legte die Marathondistanz in 3:56:42 Stunden zurück.
Über die 10 Kilometer verpasste Vera Brunner vom TV 1848 Coburg das Podest knapp, nur eine Sekunde trennte sie von der Dritten. Dennoch freute sie sich über eine persönliche Bestzeit von 43:56 Minuten. Auf der Halbmarathondistanz siegte Jens Fleischhauer vom SV Bergdorf-Höhn mit einer Zeit von 1:21:40 Stunden in der M50. Auf den zweiten Rang im Staffelmarathon liefen Eva Lang und Andreas Hügerich. Hier gibt es vier Möglichkeiten zu wechseln, wobei sich das Duo Lang/Hügerich entschied, Eva zehn Kilometer und Andreas, als Vorbereitung für den Berlin-Marathon, die restlichen 32 Kilometer laufen zu lassen. Zusammen brauchten sie 2:58:58 Stunden und mussten dabei nur einem Team, das aus vier Läufern bestand, den Vortritt lassen. mil