Der Ausbau der Kreisstraße CO 17 zwischen Meeder und Kleinwalbur rückt ein Stück näher, teilt das Landratsamt Coburg mit. Nachdem einige Grundstückseigentümer, deren Flächen zur Verbreiterung der Straße benötigt werden, der Baumaßnahme zunächst ablehnend gegenüber standen, wurde die Planung vonseiten des Tiefbauamtes im Landratsamt Coburg noch einmal überarbeitet. Diese neue Planung, bei der die Interessen der Grundstückseigentümer berücksichtigt sind, wurde diesen nun - auf Initiative von Bürgermeister Bernd Höfer und Landrat Sebastian Straubel - im Rathaus Meeder vorgestellt und stieß auf positive Resonanz. Während die alte Planung eine Fahrbahnbreite von 6,50 Meter und einen beidseitigen Mehrzweckstreifen für die Haltesichtweite und für Versorgungsleitungen vorsah, ist die Straße in der neuen Planung nun nur noch sechs Meter breit und der Mehrzweckstreifen verläuft nicht mehr durchgängig, sondern nur noch dort, wo er für die Herstellung der Haltesichtweite notwendig ist. Durch diese Umplanung reduziert sich der Gesamtbedarf der zu erwerbenden Fläche um 2871 Quadratmeter auf 1907 Quadratmeter. Bei elf der 25 betroffenen Privatgrundstücke ist durch die neue Planung nur noch ein Grunderwerb von unter 50 Quadratmetern notwendig, bei acht sind es zwischen 50 und 100 Quadratmetern und lediglich bei sechs Grundstücken werden mehr als 100 Quadratmeter, maximal aber 220 Quadratmeter, benötigt. "Die Straße ist in einem schlechten Zustand und muss dringend ausgebaut werden, schon alleine wegen der immer breiter werdenden landwirtschaftlichen Fahrzeuge. Die neue Planung ist ein guter Kompromiss, mit dem, denke ich, alle gut leben können", sagte Sebastian Straubel. red