Die Omnibushalle war gerade groß genug, um an die 230 Gäste zu fassen, die anlässlich der Segnung einer großen Zahl neuer Omnibusse geladen waren. Die Geschäftsführerin des Unternehmens Schmetterling Reise- und Verkehrslogistik, Daniela Singer, begrüßte im Namen der großen "Familie Schmetterling" unter den Anwesenden besonders Pfarrer Werner Wolf, sowie den "Omnibus fahrenden Pfarrer" Martin Kühn oder Bürgermeister Markus Grüner. Vorstand Helmut Hack von der Spielvereinigung Greuther Fürth war ebenfalls erschienen wie zahlreiche Geschäftspartner und weitere Vertreter der Wirtschaft.


Gnade und Kraft erbeten

Wolf freute sich, dass auch in einem so großen Unternehmen der Segen Gottes, mit dem Gnade und Kraft erbeten werden, noch seine besondere Bedeutung findet. Eine Plakette des hl. Christopherus in jedem neuen Omnibus soll sinnhaft dafür stehen, dass die Fahrer und ihre Passagiere immer wieder wohlbehalten zu ihren Familien zurückkehren mögen.
"An Gottes Kraft ist alles gelegen", bemühte auch Kühn als Pfarrer von Thuisbrunn einen bekannten Spruch bei der ökumenischen Segnung. Mit Blick auf den unübersehbar in der Halle stehenden Omnibus der Kleeblätter, gestand Pfarrer Wolf freimütig zu, dass er ein "Club-Sympathisant" sei, schwächte aber gleich feinsinnig ab, dies bedeute nicht Club-Fan. Er finde es schön, wenn mit diesem Fahrzeug der Name Frankens und Obertrubachs in die Welt hinausgetragen werde.
Helmut Hack freute sich zusammen mit Daniela und Elmar Singer über den neuen Omnibus für die Kleeblätter. "Ich hoffe, der Bus fährt nun die nötigen Punkte von auswärts mit heim, die der Verein so dringend braucht. Ich finde es toll und bemerkenswert, dass die Firma Schmetterling die Fahrzeuge unter den Segen Gottes stellt", fügte Hack hinzu. Die Rede ist jetzt von 28 Omnibussen, wie Elmar Singer erläutert. Zehn werden künftig in Lauf/Hersbruck Dienst tun, neun im Werksverkehr Adidas eingesetzt. Vier kommen in den Liniendienst Forchheim-Erlangen, vier verstärken den Linienverkehr Obertrubach. Dazu kommen noch drei Gelenkbusse für den Schienenersatzverkehr und Sonstiges wie Messen und der bereits erwähnte Omnibus der Kleeblätter.
Neben den Standorten Obertrubach und Fürth kamen noch neu Lauf/Hersbruck und Beiersdorf dazu. Elmar Singer verweist auf die diversen Gegebenheiten, denen man gerecht werden muss. Es gibt enge Gassen ebenso wie sehr unterschiedliche geografische Voraussetzungen. Die komplette Verwaltung der 128 großen Omnibusse und 30 kleineren Fahrzeuge erfolgt in der vor zwei Jahren fertig gestellten, modernen Zentrale in Obertrubach. Sie umfasst 228 Fahrer und 30 Angestellte für Service und Verwaltung.


"Extrem intensives Geschäft"

"Dies ist ein extrem investives Geschäft. Sicherheit und Kontinuität sind wichtig, um bestehen zu können", weist Daniela Singer auf die große Verantwortung hin. Zufrieden zeigt sich Seniorchef Willi Müller mit der Entwicklung seiner Gründung. Man habe der dynamischen Entwicklung Rechnung getragen und die Firma mit Schmetterling International, Geschwand, und Schmetterling Reise- und Verkehrslogistik, Obertrubach, vor einigen Jahren neu strukturiert. Dies wirke sich überdurchschnittlich positiv auf die Stärkung des Kerngeschäftes aus. Daniela Singer weist auf den günstigen Standort Obertrubach hin, um die verschiedenen Einsatzorte zentral effektiv bedienen zu können. Die Gemeinde Obertrubach mag dies gerne hören. Weit abseits am Rande des Landkreises Forchheim gelegen, ist ein starkes Wirtschaftsunternehmen essentiell wichtig für die intakte ländliche Struktur und die Lebensqualität.
Selbstverständlich, dass dazu die "Saistabloser", eine bunt zusammengewürfelte, originelle Truppe von Musikern der Gemeinde Obertrubach, den musikalischen Rahmen lieferte. Erdverbunden eben, wie sich auch die Firma Schmetterling versteht.