Zu Beginn der Orientierungslauf-Saison stand die Deutsche Meisterschaft in der Ultralangdistanz in Dresden auf dem Programm. Bei Temperaturen unter zehn Grad waren physische Fähigkeiten gefordert und die vielen, am Boden liegende Bäume mussten geschickt und möglichst schnell umlaufen werden, da der Wald von den letzten Stürmen gezeichnet war.

Daniel Cionoiu vom TV Coburg-Neuses wurde Deutscher Meister der H14. Mit einem Vorsprung von einer Minute und elf Sekunden vor dem Zweitplatzierten sicherte er sich im Waldgebiet von Ohorn, 30 Kilometer nordöstlich von Dresden, den Titel in der Kategorie Herren bis 14 Jahre.

Die Bahnen dieser Kategorie sind länger als die einer Mitteldistanz aber mit 3,7 Kilometern von den Besten innerhalb einer halbe Stunde zu bewältigen.

Ein sehr gutes Ergebnis erzielte auch Stefan Kirsch, der sich Platz 6 in seiner Kategorie (H 60) sicherte. Gheorghe Cionoiu wurde auf einer Bahn mit 9,2 Kilometern Luftlinie und 225 Höhenmetern immerhin 19. in der H 55. Michaela Cionoiu - alle Orientierungsläufer des TV Coburg-Neuses - wurde 33. auf der Direktbahn mittellang und schwer.

Cionoiu beim Ranglistenlauf

Nachdem über Nacht die Temperaturen weiter gefallen waren, starteten die mehr als 500 Teilnehmer am Bundesranglistenlauf über die Mitteldistanz in einen teilweise verschneiten Wald. Dabei ließen sich die Ausrichter vom Post SV Dresden den Hinweis nicht nehmen, dass an diesem Tag kein Ski-Orientierungslauf ausgetragen wird. Bei seinem Zieleinlauf nach 17:55 Minuten lag Daniel Cionoiu vom TV Coburg-Neuses nur elf Sekunden hinter seinem Kontrahenten von Post SV Dresden.

Doch ein später gestarteter Dresdner Post SV-Läufer war noch schneller als diese beiden, so dass der Neuseser den dritten Platz in der Wertung der H14 belegte.

Auch die in der Seniorenkategorie startenden Neuseser Orientierungsläufer, Jürgen Schubert und Gheorghe Cionoiu - beide H 55 - lagen zeitlich eng beieinander und erliefen sich die Plätze 19 und 20., während Michaela Cionoiu auf ihrer Direktbahn Achte wurde. mc