Der linke Terrorist Wilfried Böse aus Bamberg ist eine den meisten unbekannte Figur des deutschen Linksextremismus der 1970er Jahre. Er war Mitbegründer der "Revolutionären Zelle" (RZ) und stand der "RAF" und der "Bewegung 2. Juni" sehr nahe. Nicht nur, aber vor allem wegen der Flugzeugentführung nach Entebbe 1976 und der damit verbundenen Opfer(-zahl) und weltpolitischen Folgen ist er der wirkmächtigste deutsche Linksterrorist seiner Zeit. Wie verlief sein Weg? Warum wurde ein in Bamberg aufgewachsener Schüler von Oberrealschule und Dientzenhofer-Gymnasium zum Linksterroristen? Und warum wissen wir so wenig über ihn? Diesen Fragen spürten drei P-Seminare des Dientzenhofer-Gymnasiums nach. Deren Ergebnisse und aktuelle Erkenntnisse werden im Vortrag von Rafael Rempe vorgestellt. Der Vortrag beginnt am Freitag, 14. Februar, um 19 Uhr im Schönbornsaal des Kastenhofes (Kirchplatz 7) in Weismain. Alle Geschichtsinteressierten sind eingeladen. Der Eintritt ist frei. red