Köln — Der Dreispringer Christoph Müller vom TV Strößendorf war der einzige Nachwuchsleichtathlet aus dem Kreis Lichtefnels, der bei der ersten deutschen Schülermeisterschaft in Köln im neuen Net-Cologne-Stadion am Start war.

Rückenprobleme behindern

Als bayerischer und süddeutscher Titelträger im Dreisprung fuhr der Strössendorfer sehr zuversichtlich nach Köln, um sich dort der nationalen Konkurrenz zu stellen. Mit 12,40 m belegte er Rang 6 im starken Feld der Dreispringer der Klasse M15. Diese Weite erzielte er bereits beim ersten Sprung. Danach hatte Müller mit Rückenproblemen zu kämpfen, sodass er seine folgenden Sprünge nicht mehr voll durchziehen konnte. Zwischen Platz 3 mit 12,67 m und 8 mit 12,25 m lagen nur wenige Zentimeter, was die Leistungsdichte des Leichtathletiknachwuchses im Dreisprung eindrucksvoll unterstreicht.
Christoph Müller hatte die gleiche Weite wie der Fünfte, aber den etwas schwächeren zweitweitesten Sprung. Auch wenn er seine persönliche Bestmarke von 12,55 m nicht erreichte, durfte der Strössendorfer nach seiner ersten deutschen Meisterschaft zufrieden nach Hause fahren. ze