In diesem Jahr erhellt die Nacht der Lichter nicht nur den Bamberger Dom, sondern das ganze Erzbistum: Am Freitag, 13. November, können alle zu Hause und gemeinsam mit anderen, ihre Kerze anzünden und die Nacht der Lichter im Livestream verfolgen.

"Mitten in der Pandemie können sich ja nicht 1000 Menschen im Bamberger Dom treffen und gemeinsam beten und singen", so Stefan Hofknecht, Vorsitzender des BDKJ-Diözesanverbandes, einer der Veranstalter der Nacht der Lichter. "Deshalb haben wir uns für eine dezentrale Nacht der Lichter entschieden." Er empfiehlt etwa Jugendgruppen, sich unter Einhaltung der Hygieneregeln an dem Abend zu treffen, einen Beamer aufzubauen und ein paar Boxen an den Laptop anzuschließen. "Mit etwas Zitronentee und Honigkuchen können sich dann alle noch mehr in das Taizé-Gefühl fallen lassen."

"Uns ist die Entscheidung wirklich nicht leicht gefallen", berichtet Benjamin Lulla von der Evangelischen Jugend, ebenfalls einer der Veranstalter des Abends, in der Pressemitteilung. "Die ökumenische Nacht der Lichter ist immer ein Highlight." Daher sei schnell klar gewesen, dass eine Absage nicht in Frage komme. Im Lockdown hätten sowohl die evangelische als auch die katholische Jugendarbeit gute Erfahrungen mit virtuellen Angeboten gemacht. "Diese Erfahrungen nehmen wir jetzt und bringen die Nacht der Lichter und das Taizé-Gefühl in die Wohnzimmer und Jugendräume Ober- und Mittelfrankens."

Zu sehen ist die Nacht der Lichter am 13. November ab 19.30 auf dem YouTube-Kanal des Erzbistums Bamberg (youtube.com/erzbistumbamberg). Gruppen, die sich bis 26. Oktober anmelden, erhalten ein Überraschungspaket. Alle Infos gibt es im Internet unter ökumenisch-unterwegs.de. red