Zum Besuch der Ausstellung "Querschnitt" in der Schlosskapelle von Gleise-nau lädt der Heimatgeschichtliche Arbeitskreis Ebelsbach ein. Die Pigmentbilder, Acrylbilder und Aquarelle von Christa Möller zeigen einen "Querschnitt" der Werke der Künstlerin aus den letzten Jahren.
Die Vernissage findet am Mittwoch, 23. März, um 18 Uhr statt. Die Laudatio hält Kunsthistoriker Matthias Liebel. Die Ausstellung ist geöffnet am Ostersonntag, 27. März, am Ostermontag, 28. März, und am Sonntag, 3. April, jeweils von 15 bis 17.30 Uhr. Zu allen Terminen ist die Bevölkerung eingeladen, teilte der Arbeitskreis mit.
Christa Möller, eine geborene Mergenthaler, ist in Ebelsbach aufgewachsen, wo sie auch die Grundschule besuchte. In späteren Jahren folgte der Besuch renommierter Kunstschulen, anter anderem der Hoke-Schule in Österreich, der internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst. Bei Ausstellungen konnte Christa Möller ihre Werke sowohl im Inland (Bamberg, Berlin, Baden-Baden, Regensburg, Koblenz) als auch im Ausland (Schweiz, Ungarn, Italien) präsentieren; hinzu kommen ständige Ausstellungen im Atelier.
Bekannt wurde Christa Möller auch durch den Bamberger Kunstkalender "Tierkreiszeichen" und einer entsprechenden Fernsehreportage, den Kunstkalender 2003 "Bambergmotive", verbunden mit der gleichnamigen Postkartenserie, sowie dem Jahresplaner 2012 auch zu dem Titel "Bambergmotive".
Die Malerei von Christa Möller entsteht auf Papier oder Leinwand, und bevorzugt arbeitet sie mit Pigmenten oder Acrylfarben. Dabei werden verschiedene Schichten übereinander gemalt, es wird hineingekratzt, mit Linien ergänzt und wieder zerstört. Die Farbschicht besteht aus vielen Schichten, mal deckend, mal transparent. Eines ihrer künstlerischen Anliegen ist das Raster.
"In meinen Werken setze ich bildlich ein Raster des Lebens, mit einem einzigen Strich kann man sein ganzes Leben ausdrücken", erklärt die Künstlerin. Für sie ist jeder Strich "eine Grenze zwischen hier und dort".
Für Christa Möller ist ein Bild immer eine Mitteilung, auch wenn der Inhalt nicht mit Worten zu beschreiben sei. Wichtig sind für die Künstlerin die Spannung und die Energie, die von einem Bild ausgeht. red