Der Lehrstuhl für Literatur und Medien der Otto-Friedrich-Universität Bamberg hält an seinem Erfolg von 2018 fest und organisiert dieses Jahr zum zweiten Mal das Chinesische Filmfest - Chino. Eine Gruppe deutscher, chinesischer und internationaler Studierender übernimmt dafür unter der Leitung von Prof. Dr. Jörn Glasenapp die Regie.

Von Sonntag, 2., bis Mittwoch, 5. Februar, werden im Lichtspiel-Kino unterschiedlichste Filme aus diversen Genres und Zeiten präsentiert. Vom Dokumentarfilm "Mrs. Fang" von Wang Bing über Hu Bos Drama "An Elephant Sitting Still" bis zum Animationsfilm "Big Fish & Begonia - Zwei Welten, Ein Schicksal" sind alte Klassiker, preisgekrönte Neuerscheinungen und unbekannte Sehenswürdigkeiten dabei.

Verschiedene Workshops, wie chinesische Kalligraphie, traditionelle Maskenmalerei oder das Heranführen an die älteste Tracht der Welt, das Han-Kostüm, bieten neben dem visuellen Zugang zur chinesischen Kultur auch einen praktischen Raum zum Ausprobieren und Kennenlernen.

Darüber hinaus laden die Studierenden nach jedem Film zu einer Fragerunde ein, die hinter die Kulissen des Films und der chinesischen (Film)Kultur an sich führt - eine Anregung, um offene Fragen des Publikums zu beantworten und ein Gespräch zwischen Veranstalter und Besuchern zu eröffnen.

"Es war eine große Freude den interkulturellen Dialog und Teamgeist der Studierenden während der Organisation des Chinos und der eigentlichen Festivaltage zu erleben", resümierte Glasenapp nach dem Festival 2018. red