Coburg — "Weltreligionen - Weltfrieden - Weltethos" nennt sich eine Ausstellung in der Pausenhalle des Gymnasiums Casimirianum, die anlässlich des Friedenstages der Religionen, der am Sonntag in Coburg stattfindet, bis zum 21. Mai gezeigt wird.
Religion und deren Vielfalt sind aktuelle Themen. Um Konflikte zu vermeiden und Vorurteile zwischen den Religionen abzubauen, braucht es Hintergrundwissen. Dazu gehört nach Meinung von Oberstudienrat Robert Wehrfritz, der die Ausstellung mit Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 10 des Casimirianums betreut, unumgänglich gerade die Kenntnis der einzelnen Religionen und philosophischen Traditionen. Die Ausstellung lädt einer Mitteilung zufolge dazu ein, die Welt der Religionen besser kennenzulernen und die Bedeutung ihrer ethischen Botschaften in ihrer Relevanz gerade für die heutige Gesellschaft besser zu verstehen.
Thematische Klammer und Schwerpunkt der Ausstellung ist die vom Schweizer Theologen Hans Küng entwickelte "Weltethos-Idee": die Frage nach gemeinsamen ethischen Werten und Maßstäben der Religionen und philosophischen Traditionen.
Die Tafeln 1 bis 8 präsentieren die großen Weltreligionen, auf den Tafeln 9 bis 11 werden die Grundprinzipien "Jeder Mensch soll menschlich behandelt werden" und die "Goldene Regel" in Text und Bild dargestellt, die Tafeln 12 bis 15 thematisieren die vier ethischen Weisungen "Gewaltlosigkeit", "Gerechtigkeit", "Wahrhaftigkeit" und "Partnerschaftlichkeit" und illustrieren die Aktualität für die heutige Zeit.
Die Ausstellung in der Pausenhalle des Casimirianum ist täglich zugänglich von 9 bis 16 Uhr. Schulklassen mögen sich bitte unter Telefon 09561/894300 anmelden. red