Dank zahlreicher Spenden konnte der Caritasverband für den Landkreis Kulmbach den in den Landkreis geflüchteten ukrainischen Familien unbürokratische Hilfe zukommen lassen. Von den gespendeten Geldern, so Geschäftsführerin Andrea Boujjia, wurden Gutscheine ortsansässiger Lebensmitteldiscounter gekauft und verteilt. Somit konnten 175 Menschen bedacht werden.

Ali Al Faraj, der beim Caritas-Kreisverband für die Flüchtlingsbetreuung zuständig ist, stellte fest, dass es zumeist Frauen mit ihren Kindern seien, die im Landkreis angekommen sind. In der ersten Zeit, bis alle staatlichen Hilfen koordiniert und bewilligt werden konnten, waren diese auf Unterstützung angewiesen.

Die ehrenamtlichen Helfer und die gastfreundlichen Vermieter tun ihr Bestes, so Al Faraj, einen guten Start zu ermöglichen und zur Stabilisierung der Situation für die angekommenen Personen beizutragen. Ihnen gelte der Dank ebenso wie denjenigen, die es mit Geldmitteln ermöglichen, ein Stück Selbstbestimmtheit und Normalität für die Geflüchteten zu bieten. Oswald Purucker