Unter dem Motto "Gemeinsam sind wir stark" bittet die Caritas im Erzbistum Bamberg vom 22. bis 28. Februar um die Spenden. Eröffnet wird die Caritas-Frühjahrssammlung mit einem diözesanen Auftaktgottesdienst am Sonntag, 21. Februar, um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Heinrich. Hauptzelebrant und Prediger ist Weihbischof Herwig Gössl. Von 10 bis 12.30 Uhr informieren Mitarbeiter der Caritas-Sozialstation Bamberg Ost an einem Stand über die Dienste der Caritas.
Das Verhältnis zwischen den Generationen in der Bundesrepublik verändert sich radikal, teilt die Caritas mit: Kommen heute 49 Millionen Menschen im erwerbsfähigen Alter auf 17 Millionen im Rentenalter, werden 2040 nur noch 40 Millionen 20- bis 64-Jährige 23 Millionen Personen, die 65 Jahre und älter sind, gegenüberstehen. Dieser demografische Wandel bringe Deutschlands solidarisches Sozialsystem, den Generationenvertrag, ins Wanken. Deshalb wolle die Caritas das Zusammenwirken von Jung und Alt und den Zusammenhalt zwischen den Generationen und innerhalb jeder Generation stärken. Mit ihrem Jahresthema 2016 wirbt sie für eine gerechte Verteilung der Lasten.


Für sozial-karitative Zwecke

Vom Ertrag der Sammlung erhalten in der Erzdiözese Bamberg die Pfarreien 40 Prozent für ihre eigenen sozial-karitativen Aufgaben. Je 30 Prozent gehen an den Diözesan-Caritasverband und an die Stadt- und Kreis-Caritasverbände zur Finanzierung jener Angebote, die stark von Eigenmitteln der Caritas leben.
Die Haustürsammlung wird von Ehrenamtlichen der jeweiligen Pfarreien durchgeführt. Rund 3000 Freiwillige gehen im Erzbistum Bamberg in der Sammlungswoche zu den Bürgern und bitten um eine Spende für die Caritas. Die Sammlungswoche endet mit der Kollekte in den katholischen Sonntagsgottesdiensten des 28. Februar.
Bei der Sammlung im vergangenen Frühjahr kamen Spenden in einer Höhe von insgesamt 633 760 Euro zusammen. Das bedeutete eine Steigerung um 4,2 Prozent im Vergleich zum Frühjahr 2014. red