Herzogenaurach — Zum letzten Mal in diesem Jahr hatte der Heimatverein Herzogenaurach zu einem Volkmusikabend in die Gaststätte Heller eingeladen. Von der Cadolzburg herabgestiegen, kamen die "Burchgrobn-Musikanten" an die Aurach. Mit Klarinetten, Trompeten, Tuba, Posaune und "Quetschn" boten die sieben Volksmusikanten von der Cadolzburg fränkische Weisen vom Feinsten.
Seit 20 Jahren gibt es diese Musikgruppe. Die Familien der Brüder Robert und Georg Kraus stellen dabei das Grundgerüst der Gruppe und haben die Freude an der Musik an ihre Kinder weitergegeben. So boten die zwei jungen Damen und ihre fünf männlichen Begleiter fränkische Blasmusik vom Feinsten.
Die Cadolzburger spielen bei Kirchweihfesten, beim "Kerwasbaamaufstellen", bei Volkstanzabenden und bei Sänger- und Musikantentreffen und im Wirtshaus wie am Freitag beim Heller.
Zu ihrem Repertoire gehören Schottisch, Rheinländer, Dreher oder Zwiefacher. Und die Titel ihrer Lieder kennen Volksmusikfreunde selbstverständlich: "Es Gerchla" und "Es Kunnerla" und auf den anwesenden Herzogenauracher "Tuba-König", Peter Persin von der Stadtjugendkapelle, gemünzt, boten sie die Stücke "Des is a Scheener" und als Dreingabe den "Windbeitel".