Die Stefaniter Gefilde - so bezeichnet die Legende eines alten Stadtplans das Areal der ehemaligen Immunität St. Stephan. Diese Jahrhunderte alte Kulturlandschaft im Weichbild der Stadt ist reich an reizvollen Gärten und Strukturen und noch heute städtebaulich höchst bemerkenswert. Vor Mitgliedern des Bürgervereins (BV) Stephansberg hielt Marion Dubler einen Vortrag über historische Besonderheiten des Gebiets Stephansberg.

Der Vortrag war zugleich Einleitung in die Jahreshauptversammlung des BV Stephansberg. Zu Beginn berichtete Vorsitzender Dieter Weinsheimer über die Tätigkeit des Vereins im vergangenen Jahr. Die hervorragendste Aufgabe war der Erwerb und die Aufstellung einer Geschwindigkeits-Messanlage hauptsächlich für Kraftfahrzeuge. Derzeit steht die Anlage vor den Kindertagesstätten am Oberen Stephansberg. Weinsheimer wies darauf hin, dass das Messgerät in Folge auch an anderen Stellen im Bereich Stephansberg aufgestellt wird.

Einen besonderen Hinweis war dem Vorsitzenden die Buslinie 913 quer über den Stephansberg wert. Seines Erachtens werde das Busangebot aktuell noch zu wenig genutzt. Weinsheimer forderte die Mitglieder des Bürgervereins auf, insbesondere in den Sommermonaten vermehrt die Buslinie 913 zu nutzen.

Höhepunkt der Versammlung war die Ehrung von vier langjährigen Mitgliedern des Bürgervereins Stephansberg. Geehrt für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Brigitte Will, Annemarie Burgis und Elisabeth Bezold. Besonders herausgestellt wurde Johann Kautler, der nicht nur seit 55 Jahren Mitglied des Bürgervereins ist, sondern in dieser Zeit auch verschiedene Ämter ausgeübt hat. red