Wegen der Corona-Pandemie bleiben die meisten Sitzplätze in den Bayreuther Stadtbussen seit März leer. Im Frühjahr brachen die Fahrgastzahlen um 80 Prozent ein. Seitdem verzeichneten die Stadtwerke Bayreuth zwar eine leichte Entspannung, das Vor-Corona-Niveau erreichte die Nachfrage aber nie.

Nun befindet sich Bayern seit Mittwoch erneut im Lockdown: "Sofort herrschte in den allermeisten Bussen wieder gähnende Leere", beschreibt Werner Schreiner, Leiter des Verkehrsbetriebs bei den Stadtwerken Bayreuth, die Situation seit Mittwoch. Daher passen die Stadtwerke ihr Angebot an und stellen ab Montag, 21. Dezember, auf einen erweiterten Samstagsverkehr um.

Kommt in Bayreuth in den meisten Fällen alle 20 Minuten ein Bus, müssen sich die Fahrgäste ab Montag auf einen 30-Minuten-Rhythmus einstellen. Und: Die Stadtwerke bieten ein Zusatzangebot in der Früh, das es normalerweise im Samstagsverkehr nicht gibt. Damit auch die im Schichtdienst tätigen Fahrgäste zur Arbeit und wieder nach Hause kommen, finden die ersten Fahrten der Frühlinien 321 bis 326 und des Anruf-Linien-Taxi-Angebots Richtung Seulbitz, Dörnhof, Wolfsbach und Thiergarten bereits eine Stunde früher statt. red