Im Landratsamt Coburg waren mehrfach Hinweise zur ÖPNV-Haltestelle an der Kreisstraße CO 16 bei Krumbach (Stadtteil von Seßlach) eingegangen. Die Zustiegssituation in Richtung Coburg sei als ungünstig bis gefährlich eingeschätzt und beschrieben worden, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes.

Deshalb kamen am 28. Februar auf Einladung der Unteren Straßenverkehrsbehörde beim Landratsamt Coburg Vertreter der Stadt Seßlach (unter anderen Bürgermeister Maximilian Neeb), des Fachbereichs Tiefbau und des Aufgabenträgers "Öffentlicher Personennahverkehr" beim Landratsamt Coburg sowie der zuständige Sachbearbeiter Verkehr der Polizeiinspektion Coburg an der Kreisstraße zusammen, um die Möglichkeiten zur Änderung der Situation der Buslinie 8301 in Fahrrichtung Coburg zu eruieren. Hierbei konnten sich die Beteiligten rasch auf eine Verbesserung vor allem durch bauliche Maßnahmen verständigen. So wird das Tiefbauamt des Landkreises Coburg im Anschluss der Einmündung nach Krumbach im Seitenstreifen der Kreisstraße eine befestigte Aufstellfläche für die Fahrgäste schaffen. Dieser Bereich soll durch einen Fußweg mit dem bereits vorhandenen Unterstellhäuschen verbunden werden. Darüber hinaus soll die Bushaltestelle auch in Fahrtrichtung Coburg beschildert und mit Fahrplänen versehen werden. Durch Versetzen der vorhandenen Straßenlampe soll die Beleuchtung an der neuralgischen Stelle verbessert werden. Diese Maßnahmen wurden einvernehmlich insbesondere unter den beiden Kostenträgern Stadt Seßlach und Landkreis Coburg abgesprochen.

Die Bauarbeiten sollen bald, möglichst bis zur Jahresmitte 2019, umgesetzt werden, heißt es in der Pressemitteilung des Landratsamtes. red