Die Mitarbeiter der Stadtwerke Bamberg haben ihre Hilfen während der Corona-Pandemie weiter ausgebaut: Jetzt helfen Busfahrer beim Transport von Corona-Patienten, die von den Kliniken in die häusliche Quarantäne gebracht werden müssen.

Der Einsatz der Busfahrer ist die pragmatische Lösung eines grundlegenden Problems: Wegen der Ansteckungsgefahr kommt für den Transport der Patienten weder ein normaler Krankenwagen infrage, noch ein öffentliches Verkehrsmittel. Auch ist ein privat organisierter Transport, beispielsweise durch die Angehörigen, nicht möglich. Deshalb wurden für die Fahrten im Auftrag der Katastrophenschutzbehörden von Stadt und Landkreis Bamberg elektrisch angetriebene Kleinbusse umgebaut: Der Innenraum wurde mit einer Schutzfolie ausgekleidet, damit das Fahrzeug täglich gründlich desinfiziert werden kann. Zudem wurde eine Trennwand zwischen Fahrer- und Fahrgastbereich eingebaut.

Die Fahrten werden von Peter Scheuenstuhl, Leiter Verkehr und Bäder bei den Stadtwerken Bamberg, vom Homeoffice aus koordiniert. Durchgeführt werden die Transporte von speziell geschulten Busfahrern, die sich freiwillig für diesen Dienst gemeldet haben. Sie tragen während der Fahrten Mund- und Nasenschutz sowie Handschuhe. Der Service funktioniert laut Mitteilung der Stadtwerke so gut, dass er inzwischen ausgeweitet wurde: Jetzt unterstützen die Busfahrer auch beim Transport von Dialyse-Patienten, die mit Corona infiziert sind oder Kontakt zu Infizierten hatten. red