Der öffentliche Personen-Nahverkehr (ÖPNV) in Bamberg funktioniert trotz der Corona-Krise. Allerdings müssen die Stadtwerke Bamberg, wie viele andere Verkehrsunternehmen auch ihren Fahrplan einschränken. Ab dem heutigen Montag gilt bis auf Weiteres der Sonntagsfahrplan. Zusätzliche Fahrten an den Werktagen sollen sicherstellen, dass der Bedarf möglichst aller Fahrgäste gedeckt wird. "Unsere Busfahrer tun alles dafür, dass der ÖPNV in Bamberg so gut es geht funktioniert - obwohl derzeit kaum noch Menschen mit dem Bus unterwegs sind", sagt Michael Fiedeldey, Geschäftsführer der Stadtwerke Bamberg: "Wir wollen weiterhin ein möglichst leistungsfähiges Bussystem aufrechterhalten, damit alle Menschen zur Arbeit und zum Arzt kommen und dringende Besorgungen erledigen können."

Taxifahrer unterstützen

Bei der Umsetzung des Notfahrplans werden die Busfahrer der Stadtwerke von der Bamberger Taxigenossenschaft unterstützt, die verstärkt mit den so genannten Anruf-Linien-Taxis (ALT) unterwegs ist. Die ALT fahren nur nach vorheriger Anmeldung, die bis mindestens 30 Minuten vor der Abfahrtszeit bei der Bamberger Taxigenossenschaft unter der Rufnummer 0951-14443 möglich ist. Fahrgäste können nur an einer Stadtbus-Haltestelle der ALT-Linie ein- und aussteigen und müssen beim Einsteigen ihren Fahrschein vorzeigen. Einzelfahrscheine sind auch beim Taxifahrer erhältlich.

VGN-App informiert

Die Stadtwerke weisen außerdem darauf hin, dass sich die Kunden die kostenlose VGN-App aufs Handy laden können. Sie zeigt "in Echtzeit" alle aktuellen Fahrten und Verbindungen an. Nachdem der Fahrscheinverkauf im Bus eingestellt wurde, ist über die VGN-App auch der Ticketkauf möglich. Zudem können Tickets an den Fahrscheinautomaten am ZOB gekauft werden. Weitere Verkaufsstellen sind die Lebensmittelmärkte Rewe-Markt Rudel an der Würzburger Straße sowie der Aktiv-Markt Stadter in der Gaustadter Hauptstraße. Über den Notfallfahrplan informieren die Stadtwerke auch auf www.stadtwerke-bamberg.de/corona. red