Mit einem Festgottesdienst im Vereinsheim, der vom Gesangverein Wartenfels-Schwand sowie von der Bläsergruppe Reichenbach musikalisch untermalt wurde, begannen die Feierlichkeiten zum 75. Wiedergründungsjubiläum des katholischen Burschenvereins. Der sehr rührige Verein zählt an die 200 Mitglieder und ist einer der letzten Burschenvereine, die es im Erzbistum Bamberg noch gibt.

Das 1951 erbaute Vereinsheim war zuletzt für über 60.000 Euro renoviert worden. Monsignore Rüdiger Feulner, der auch Präses des Vereins ist, ging in seiner Predigt auf die Satzung ein, in der von Gemeinschaft, Kultur und Glauben die Rede ist. Das werde in Reichenbach vorbildlich gelebt. Das Vereinsheim sei ein besonderer Ort der Geselligkeit. Der Burschenverein sei bekannt für seine Theaterveranstaltungen und Vorträge sowie für Glaubensgespräche und kirchliche Veranstaltungen.

Nach der Weihe des Vereinsheims und der Jubiläumsfahnenbänder sprachen Bezirkstagspräsident Henry Schramm, Landrat Klaus Peter Söllner, Landtagsabgeordneter Martin Schöffel und Bürgermeister Christian Ruppert Grußworte. Für die Kirchenstiftungen und Vereine sprachen Raimund Grass, Martin Schott, Frank Wunner und Altbürgermeister Erhard Hildner.

Auch Altbürgermeister Siegfried Beyer sowie die Bürgermeister Roland Wolfrum aus Stadtsteinach und Gerhard Theuer aus Rugendorf gratulierten herzlich. Ralph Goller von der Raiffeisenbank Oberland überreichte ein Geldgeschenk.

Am Ende bedankte sich Vorsitzender Tobias Spindler bei allen Helfern und Unterstützern. Geehrt wurden für außerordentliches Engagement im Burschenverein: Kirchenpfleger Günther Goller, Ehrenvorsitzender Elmar Hildner, Vorsitzender Tobias Spindler, Michael Ott, Philipp Schuster, Moritz Lauterbach, Mario Lindner, Manfred Wunder, Manuela Lindner und Georg Vogler.

Ein bunter Kinder- und Familiennachmittag war ein weiterer Höhepunkt der Jubiläumsfeier. red