Zu einem offiziellen Spatenstich für Kanalbauarbeiten und zur Sanierung der Bahnhofstraße hatten sich die offiziell Beteiligten getroffen. Bürgermeisterin Christine Frieß betonte, dass zu diesen Maßnahmen in Burgkunstadt auch die Straßenzüge Heufuhr, Friedhofstraße, Auweg, Alter Postweg, Kriegsäcker, Tuschera, Königsberger Straße, Danziger Weg, Liegnitzer Straße, Silberbach, Rossgasse und Pfaffegetten gehörten. Sie freute sich, dass es endlich losgegangen sei. Sie sprach von Maßnahmen für die Zukunft und einem 2,5-Millionen-Euro-Projekt.

Paket aus 13 Einzelmaßnahmen

Die Bahnhofstraße sei dabei sicherlich das Filetstück, das aber auch die meisten Schwierigkeiten bei der Arbeit in sich berge. Zum einen seien viele Gewerbebetriebe hiervon betroffen, die ihre Grundstücke nur eingeschränkt befahren könnten. Zum anderen sei die Bahnhofstraße in diesem Bereich eine Kreisstraße, die nicht nur von Einheimischen genutzt werde. Doch die letzten Tage hätten gezeigt, dass man mit den Planern, der ausführenden Firma und Stadtbaumeister Markus Pülz die richtigen Schaltstellen für die Umsetzung gefunden habe.

Markus Pülz erklärte, dass der Staat die wasserwirtschaftlichen Maßnahmen fördere und damit entscheidend dazu beitrage, gleichwertige Lebens- und Arbeitsbedingungen im ganzen Land und im Besonderen hier in Burgkunstadt zu verwirklichen und unzumutbar hohe Kostenbelastungen der Kommunen und ihrer Bürger zu vermeiden. Die Förderung erfolge nach den Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben. Deshalb habe die Verwaltung, federführend hier die Kämmerin Heike Eber, in Verbindung mit dem Wasserwirtschaftsamt und der Bauabteilung der Stadt Burgkunstadt ein Paket aus 13 Einzelmaßnahmen zusammengeschnürt, die alle auch zuwendungsfähig seien.

Die Maßnahme müssten allerdings bis zum 31. Dezember 2021 baulich abgeschlossen und buchhalterisch bezahlt sein. Während der Maßnahmen könne es zu Behinderungen bei der Entnahme von Wasser kommen. Dies werde rechtzeitig durch die Baufirma und den Wasserwart der Stadt Burgkunstadt, Achim Ruß, unter anderem per Postwurfzettel bekanntgegeben. rd