Burgkunstadt — Die Kegler des Baur SV Burgkunstadt wussten natürlich von Anfang an, wie schwer und sportlich anspruchsvoll die Bayernliga werden würde. Der Spielplan tat ein Übriges dazu: Am ersten Spieltag durfte man nur zuschauen, nun folgt beim vierten Auftritt der Schuhstädter das bereits dritte Auswärtsspiel. So wird es dann die Vorrunde weiter gehen - am Ende darf man fünfmal auswärts und nur dreimal auf der eigenen Bahn antreten. Daher hilft kein Klagen, sondern man muss sich auf seine Stärken besinnen, die einst zu drei Meistertiteln in Folge geführt haben.
Schaut man auf das einzige Heimspiel der Großbardorfer in dieser Saison, dann weiß man, was die "Schwarz-Gelben" erwartet. Die Unterfranken können sicher an die 3500 spielen, Schneider und Helmerich sind jederzeit für 600 Holz gut. Somit gilt es für die Baur-Kegler, die Scheu vor der guten Bahn wie in der Vorwoche in Bobingen abzulegen und voll dagegenzuhalten.
Dazu wird möglicherweise erneut umgestellt, und eventuell muss man auch bei der Aufstellung ein Risiko eingehen. In jedem Fall sind alle Spieler fit, wenngleich Johannes Partheymüller und Kevin Naujoks letzte Woche nicht optimal zurechtkamen. Peter Thyroff zeigt hingegen wieder alte Stärke, Patrick Kalb und Peter Zapf spielen auf hohem Niveau. Dieter Kestel hat gezeigt, dass mit ihm zu rechnen ist und Sebastian Kestel brennt auf einen Einsatz nach seiner Zwangspause. Beginn ist am Samstag um 13.30 Uhr.


Weitere Partien

Kasendorf dürfte zu Hause gegen Durach ebenso favorisiert sein wie Bobingen gegen Landshut. Im Derby tritt Karlstadt gegen Zeil an. tc