Der Re-Start in der Fußball-Bezirksliga Oberfranken West ist problemlos über die Bühne gegangen. Am 21. Spieltag geht es nun mit zwei Spielkreis-Derbys weiter, wenn der Zweite TSV Burgebrach den SV Merkendorf empfängt und der TSV Breitengüßbach auf den FSV Buttenheim trifft. Die wohl schwerste Aufgabe hat die SpVgg Ebing, sie erwartet den Ersten Sylvia Ebersdorf. Angenehmer dürfte da schon die Hausaufgabe für den TSV Schammelsdorf sein, der Letzte Jura Arnstein ist zu Gast. Der TSV Ebensfeld ist spielfrei, da der Gegner FC Mitwitz im Pokaleinsatz ist.

TSV Burgebrach (2.) - SV Merkendorf (7.)

Das Spitzenspiel steigt morgen im Steigerwaldstadion, wenn der Zweite TSV Burgebrach den Siebten aus Merkendorf empfängt. Während der TSV Burgebrach noch keinen Einsatz hatte, kommt der SV Merkendorf mit einem Heimsieg im Gepäck und dem Vorteil, bereits eine Standortbestimmung hinter sich zu haben. Dies aber muss in diesem brisanten Derby nicht unbedingt ausschlaggebend sein. Vielmehr wird auch hier die Tagesform zwischen zwei gleichstarken Kadern den Ausschlag geben. TSV-Teammanager Stefan Mohr meint: "Mit der Vorbereitung sind wir zufrieden, die Verfassung des Kaders ist gut. Gegen höherklassige Gegner konnten wir mithalten. Die Verletzten sind zurückgekehrt und die Jugendlichen integriert. Wir freuen uns auf den Re-Start und den Kampf um Platz 2." Die Voraussetzungen für eine Revanche für das 0:3 im Hinspiel scheinen gegeben.

TSV Breitengüßbach (4.) - FSV Buttenheim (6.)

Die Buttenheimer kommen mit der Empfehlung eines 2:0-Sieges gegen die DJK Bamberg II, der zudem noch vollauf verdient war. Ergo: Der FSV reist mit breiter Brust an. Auf der anderen Seite will der TSV nach dem 1:3 in Merkendorf nicht noch mehr an Boden verlieren, um nicht aus der Spitzengruppe herausfallen. Dazu aber ist für die Jungs von Trainer Marco Hillemeier schon ein "Dreier" notwendig. Der Heim-Coach sagt: "Auch wenn wir verloren haben, es war sehr wichtig wieder in den Wettkampfmodus reinzukommen. Dies ist uns schon gelungen, denn es wir ein ausgeglichenes Derby. An einigen Kleinigkeiten, die aber wichtig sind, gilt es sowohl in der Defensive als auch vorn noch zu arbeiten." Weiter nach oben kann es aber auch für den Aufsteiger aus Buttenheim gehen. - Hinspiel 1:1

FC Oberhaid (8.) - TSV Mönchröden (3.)

Zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft zeigte sich der TSV-Coach Thomas Hüttl nach dem 2:0-Sieg beim SV Ketschendorf, wodurch die "Mönche" weiter um Platz 2 mitmischen. Eine andere Gefühlslage herrscht sicher beim FC Oberhaid. Die Niederlage beim Ersten Sylvia Ebersdorf war zwar keine große Überraschung, schon eher das hohe 1:6. Dies aber werden die Kicker von Trainer Uwe Ernst nun weggesteckt haben. Die Konzentration gilt dem nicht minder schweren Spiel gegen den Tabellendritten, die nächste Niederlage soll verhindert werden. - Hinspiel 0:0 TSV Schammelsdorf (5.) - Jura Arnstein (16.)

Weiter um Platz 2 mitmischen, will der TSV Schammelsdorf. So ist es für die Hausherren Pflicht, die drei Punkte einzufahren; gegen einen Gegner, der schon Wettkampferfahrung sammeln konnte. Doch blieb für die Arnsteiner das erhoffte Erfolgserlebnis aus. Der FC Mitwitz nahm mit 3:1 verdient die Punkte mit. Ein weiterer Rückschlag für die Hopfenmüller-Schützlinge. Für die Mannschaft von TSV-Trainer Dominik Kauder muss dies eigentlich ein willkommener Auftaktgegner sein. Sie geht als hoher Favorit in die Partie. Alles andere als eine Wiederholung des Hinspielsieges (4:1) wäre enttäuschend.

DJK Bamberg II (9.) - TSV Sonnefeld (14.)

Geht die DJK erneut leer aus, ist die Abstiegszone nicht mehr weit entfernt. In dieser befinden sich die Sonnefelder, die zu Beginn der Saison einen totalen Neuaufbau starteten, der aber auch noch nicht den erhofften Erfolg zeitigte. Mit Ludwig Scheler (VfL Frohnlach) hat sich der Landesliga-Absteiger einen erfahrenen Spielertrainer geholt, der im Mittelfeld die Fäden ziehen soll. - Hinspiel: 2:0

SpVgg Ebing (15.) - Sylvia Ebersdorf (1.)

"Wir freuen uns, dass es endlich wieder losgeht. Da ist es egal, wer der Gegner ist. Über die Vorbereitung möchte ich nicht lange reden, sie verlief aufgrund der Situation wie bei all den anderen Vereinen auch. Die Jungs haben einen guten Fitnesszustand, so dass wir erst mal versuchen werden, unseren Kasten sauber zu halten", sagt der Ebinger Trainer Hutch Esen. Gegentore zu vermeiden wird aber eine Herkulesaufgabe. Denn die Kurth-Schützlinge sind in guter Frühform. - Hinspiel 2:7.