Prof. Achim Hubel, der bereits zwei Jahre nach der Neugründung der Universität Bamberg 1981 dem Ruf auf die neu geschaffene Professur für Denkmalpflege gefolgt war, ist jetzt in München mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden.
Die Laudatio hielt der bayerische Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU). "Durch Ihr engagiertes Wirken in Forschung und Lehre und als aktives Mitglied in nationalen wie internationalen Denkmalpflegeorganisationen haben Sie maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung der Denkmalwissenschaft in Deutschland ausgeübt", sagter der Minister zum Geehrten.
Die Professur an der Uni Bamberg hatte Achim Hubel bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 2011 inne. Nach seinem Studium war er zunächst von 1974 bis 1981 als Diözesankonservator in Regensburg tätig.
"Sie haben die Entwicklung der Universität Bamberg von Anfang an begleitet und das Fach Denkmalpflege mit überregionaler Ausstrahlung entscheidend geprägt", so Spaenle. Zusätzlich habe Hubel in zahlreichen Kommissionen, Gremien, Ausschüssen und Sonderbereichen an der akademischen Selbstverwaltung der Universität Bamberg mitgewirkt. Vielfältige Funktionen und Mitgliedschaften in wichtigen Organisationen und Beiräten würden seinen herausragenden Ruf in Kreisen der Kunst- und Denkmalpflege belegen.
Hubel habe mit Überzeugungskraft und Leidenschaft akademisches Wissen auf höchstem Niveau vermittelt und es verstanden, seine Studenten von der Bedeutung und den Werten der Denkmalpflege zu überzeugen. "Darüber hinaus trugen Sie in Vereinigungen und Organisationen wesentlich und deutschlandweit herausragend zum hohen Stellenwert des Denkmalschutzes in unserer Gesellschaft bei und haben sich dadurch große Verdienste um das Allgemeinwohl erworben." red