Mit neuem Leben erfüllt ist seit Anfang September der ehemalige Kindergarten St. Nikolaus in Reckendorf. Er beherbergt nun den Kinderhort der Arbeiterwohlfahrt, geleitet wird der neue Hort von Sabine Brehm mit ihrem Team, bestehend aus drei Erzieherinnen, einer Kinderpflegerin und einem Praktikanten. Geöffnet ist der neue Kinderhort täglich von 11 bis 17 Uhr und, das wird vor allem berufstätige Eltern freuen, in der Ferienzeit von 7 bis 17 Uhr.
Ursprünglich war diese Einrichtung nur für 25 Kinder genehmigt, doch war die Nachfrage innerhalb der Verwaltungsgemeinschaft Baunach so groß, dass mittlerweile 34 Kinder, darunter auch einige mit Migrationshintergrund, betreut werden.
Keine Langeweile gibt es bei den sechs- bis zehnjährigen Jungen und Mädchen, die in der Regel die Grundschule besuchen. Neben der Hausaufgabenbetreuung verwirklicht Sabine Brehm mit ihrem Team das pädagogische Konzept mit den Schwerpunkten Kunst, Kultur, Bewegung, Musik und Theaterpädagogik. Offiziell eingeweiht wird der Kinderhort am 6. Dezember zum Nikolaustag, denn den Namen hat man gerne vom früheren Kindergarten übernommen. Doch "hohen" Besuch gab es jetzt schon, den Bürgermeister Manfred Deinlein (SPD) stattete mit seinen Stellvertretern Erwin Wahl und Hubert Rottmann und Teilen des Gemeinderates einen Antrittsbesuch ab. Sie kamen natürlich nicht mit leeren Händen und brachten Tischspiele mit, die jungen Bewohner des Hortes nutzten die Gelegenheit, die Gäste nicht nur mit selbst gebackenen Kuchen zu bewirten, sondern den Gemeindevertretern auch einen Bittbrief zu überreichen, in dem Möglichkeiten zur Neugestaltung des Außengeländes und angrenzendem Spielplatz aufgezeigt wurden.
Awo-Vorsitzender Werner Dippold und Bürgermeister Deinlein zeigten sich zuversichtlich, diesen Kinderhort als dauerhafte und gute Einrichtung installieren zu können, für viele Eltern der Kinder schließt sich mit den neuen Kinderhort ohnehin wieder der Kreis, verbrachten doch viele von ihnen ihre Kindergartenjahre in den selben Räumlichkeiten.