Kurz vor Weihnachten überreichte Anna Sprenger, Initiatorin der Bürgerinitiative "Verkehrsberuhigung Kreuzung Margaretendamm/Magazinstraße" 620 Unterschriften an Oberbürgermeister Andreas Starke. "Trotz der Corona-Beschränkungen haben wir viele Unterschriften gesammelt und viel Zuspruch aus der Bevölkerung für unser Anliegen bekommen", freut sich die Initiatorin in einer Pressemitteilung. Nun liege es in den Händen der Stadt, die Forderungen der Initiative zur Entschleunigung der besagten Kreuzung zu prüfen und umzusetzen.

Für viele Anwohner des Bamberger Nordens sei die besagte Kreuzung alltäglicher Bestandteil für den Weg in die Arbeit, in den Kindergarten, Kita, Schule, Uni oder auf die Erba-Insel. Fußgänger und Fahrradfahrer seien hier immer wieder Gefahrensituationen ausgesetzt durch das hohe Verkehrsaufkommen und die Unübersichtlichkeit der Kreuzung.

Zentrale Forderungen der Initiative sind bauliche Maßnahmen zur Entschärfung der Gefahrensituationen, insbesondere Tempo 30 im Bereich der Kreuzung, eine fest installierte Geschwindigkeitsmessung sowie eine zusätzliche Warnleuchte "Achtung Fußgänger" für abbiegende Fahrzeuge.

Die Initiatorin und ihre Mitstreiter wollen mit dem Bürgerantrag erreichen, dass weitere Unfälle vermieden werden. "Allein 2019 kam es zu 13 Unfällen. Wir können daher den Standpunkt der Polizei nicht nachvollziehen, die diese Kreuzung als unauffällig bezeichnet. Wir wollen vorbeugen, jeder Verletzte ist einer zu viel." red