Die Ankündigung des Netzbetreibers Tennet zur Planung der Fulda- Main-Leitung hat sich laut Bürgerinitiative Gegenstrom e.V. abgezeichnet. Schon seit längerem führe die BI hierzu Gespräche im Hintergrund. In den letzten Tagen wurden die Netzwerke für Gespräche zwischen den Bürgerinitiativen verstärkt. Absprachen mit Vertretern der Landratsämter Bad Kissingen und Schweinfurt über das gemeinsame Vorgehen wurden schon aufgenommen.

"Ziel muss es wieder sein, die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen BIs, Landkreisen und Gemeinden auch für die Arbeit zu P43 fortzuführen", so Markus Stockmann, Vorsitzender der BI Gegenstrom. Der Vorsitzende sagte weiter: "Die Rhön wurde von Wirtschaftsminister Aiwanger verkauft." Aber auch die Bundesregierung stehe nicht zu ihren Vereinbarungen. Alles sei hinfällig: die Entlastung des Netzverknüpfungspunktes Bergrheinfeld sowie das Aussparen von "schützenswerten Bereichen" bei der Planung. "Diese Entscheidung wirft uns vor 2014 zurück. Die Region muss wieder aufstehen, um für die Schutzwürdigkeit des Biosphärenreservates Rhön zu kämpfen", appelliert Stockmann an die Unterstützer.

Die BI Gegenstrom Elfershausen werde wieder ihren Beitrag zur Mobilisierung von Bürgern leisten. Nach dem Informationstermin, der ohne Kundgebung stattfinden wird, werden die BIs ihre Vorgehensweise abstimmen. Auch größere Informationsveranstaltungen für Mitglieder und Bürger sowie Protestaktionen sind geplant, kündigt er an. red