Es hätte ein Austausch unter Bürgern im Internet werden sollen: Für den Mittwochabend hatte die Stadt zum virtuellen "Bürgerdialog" aufgerufen, der über die Plattform "Zoom" laufen sollte. Mehrere Themenforen waren vorgesehen.

Doch am Montagabend erhielten alle Teilnehmer, die angemeldet waren, die Absage per E-Mail. Nun soll der Bürgerdialog Mitte November stattfinden. Wer angemeldet war, bleibt es.

Der "Bürgerdialog" ist ein Veranstaltungsformat, das von der Bertelsmann-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Volkshochschulverband entwickelt wurde. Normalerweise diskutieren dabei Bürger im sogenannten World-Café in wechselnden Kleingruppen zu bestimmten Themen. In Zeiten von Corona sind solche Veranstaltungen schwer möglich. Deshalb wurde das Format des virtuellen Bürgerdialogs entwickelt. Coburg ist eine von zehn Testkommunen, in denen dieses Format erprobt werden soll.

Beim Bürgerdialog sollen sich die Teilnehmer über Probleme vor Ort und Lösungsmöglichkeiten austauschen. "Das Ergebnis der Diskussion und der gemeinsamen Arbeit - ein qualifiziertes Meinungsbild der Bürgerschaft - wird der Politik, aber auch der gesamten kommunalen Öffentlichkeit bekannt gemacht und mit ihr diskutiert", heißt es dazu auf der Homepage der Bertelsmannstiftung (bertelsmann-stiftung.de). sb