Karl-heinz Hofmann

Pressig/Stockheim — Die Gemeinden Pressig und Stockheim haben sich zur Erstellung eines "Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzeptes" (ILEK) zusammengeschlossen. Zur ausgiebigen Bürgerinformation der Pressiger und Stockheimer Bürger laden beide Gemeinden am Donnerstag, 6. April, um 19 Uhr in die Zecherhalle in Neukenroth ein.
Das ILEK "Haßlachtal" zielt darauf ab, die Attraktivität beider Gemeinden für Wohnen, Arbeiten, Erholen und für den Tourismus weiterzuentwickeln. Gefördert wird dieses Projekt durch das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) in Bamberg, die fachliche Betreuung liegt beim Büro Geo-Plan aus Bayreuth.


Die Schwerpunkte

Das Konzept wird in enger Zusammenarbeit beider Gemeinden erstellt. So haben sich seit dem Projektstart, im Frühjahr 2016, beide Gemeinderatsgremien in mehreren gemeinsamen Werkstattsitzungen intensiv mit den Stärken und Schwächen der Haßlachtal-Gemeinden, mit Zielen und möglichen Projekten auseinandergesetzt. Als inhaltliche Schwerpunkte wurden vor allem ausgearbeitet:
der Ausbau und die bessere Vernetzung der Wander- und Radfahrangebote, die Intensivierung der touristischen Vermarktung und der Ausbau der Gästeinformation, die Entschärfung des "Haßlacher Knotens" (Bundesstraßenkreuzung B 85, B 89), die Anbindung der Ortsteile an den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), die Intensivierung der Kooperation von Verwaltung und Räten von Pressig und Stockheim sowie die Modernisierung und der Ausbau des Wohnraumangebotes für alle Generationen.
Haben sich bislang nur die Bürgermeister und Gemeinderäte mit der Zukunftsplanung von Pressig und Stockheim befasst, sollen nun die Bürgerinnen und Bürger der beiden Gemeinden zu Wort kommen. Hierzu laden die Bürgermeister der Gemeinden die Bürgerinnen und Bürger im Haßlachtal am 6. April zu einer gemeinsamen Bürgerwerkstatt ein.
Nach einer kurzen Information über die bisherigen Ergebnisse des ILEK werden die Bürger Gelegenheit haben, an Themenstationen ihre Anregungen zu dem Projekt zu geben.