von unserem Mitarbeiter Wolfgang Saam

Oberleichtersbach — Einstimmig beschlossen die Oberleichtersbacher Gemeinderäte die interkommunale Zusammenarbeit mit Schondra und Geroda beim Ausbau schneller Breitbandnetze in Bayern. So könnte Unterleichtersbach über Einraffshof angeschlossen und so besser versorgt werden. Auch ergäbe sich die Möglichkeit einer zusätzlichen Förderung bis zu 50 000 Euro pro Gemeinde.
Kritik kam von einigen Bürgern wegen der Baustelle an der Ortsdurchfahrt Unterleichtersbach. Die Umleitung durch die Raiffeisenstraße werde von einigen Autofahrern, insbesondere von Lkw viel zu schnell durchfahren, was öfters zu gefährlichen Situationen führe. Die Beschilderung der offiziellen Umleitungsstrecke ab der Autobahnabfahrt Oberthulba sei für Ortsfremde sehr unübersichtlich und irreführend.

Gemeinsam gegen Südlink

Der Rat beschloss einstimmig, sich der anwaltlichen Vertretung des Landkreises anzuschließen, um das Vorgehen gegen die Südlink-Stromtrasse zu bündeln. In Oberleichtersbach wäre im Wesentlichen Mitgenfeld von der Trasse betroffen.
Den Förderantrag des Caritasverbandes für den Landkreis für Sozialstation und Beratungsdienste 2014 und 2015 billigten die Räte. Die Gemeinde zahlt einen Zuschuss in Höhe von 50 Euro pro betreute Person in der Gemeinde. In Oberleichtersbach werden 16 Patienten von der Caritas betreut. So ergibt sich ein Förderbetrag von 800 Euro pro Jahr. Den Neubau einer Garage am Dreistelz genehmigte das Gremium einstimmig.