Geballte Fachkompetenz hatten sich die "Bucki"-Handballer in die EGF-Halle geholt. Sigi Bauer hatte die Kontakte geknüpft, die Jukos hatten die Organisation übernommen. So konnte nun endlich die im Frühjahr zwangsweise verschobene Trainerfortbildung durchgeführt werden. Neben knapp zwei Dutzend "Bucki"-Übungsleitern waren auch Gäste von außerhalb dabei, unter anderem aus Altdorf, Hallstadt und Niederlindach.

Das Interesse hatte der Referent geweckt. Klaus Feldmann ist in Handballerkreisen weithin bekannt. Der A-Lizenz-Inhaber ist Sportwissenschaftler und Initiator der Handball-Akademie. Trainererfahrung hat er zur Genüge gesammelt. Von diesem geballten Wissen gab er nun einiges weiter. Mit den Buckenhofener D- und C-Jugendlichen zeigte er den Seminarteilnehmern einige grundlegende Elemente hinsichtlich Technik und Ballbehandlung. In einer zweiten Einheit mit A-/B-Jugendlichen lag der Schwerpunkt auf dem kooperativen Spiel. Beide Male verstand es Klaus Feldmann hervorragend, von einfachen Grundübungen durch Zusatzaufgaben zu komplexen Spielhandlungen überzugehen. Die Teilnehmer konnten dabei die Einzelschritte klar erkennen und auch nachvollziehen.

Profitiert hat sicherlich auch der "Bucki"-Nachwuchs. Von einem IHF-Trainer wird man nicht allzu oft angeleitet. Und dass der den richtigen Zugang zu den Jugendlichen fand, ließ sich nicht zuletzt daran erkennen, dass alle bis zum Ende konzentriert dabei waren. Eine Tatsache, die Klaus Feldmann anerkennend hervorhob. Da beide Seiten mit dem Seminar äußerst zufrieden waren, ist 2021 eine Wiederholung vorgesehen. red